Wirtschaft
© Wirtschaftsministerium Georgien
Wirtschaftswachstum höher als erwartet
Das reale Wachstum der georgischen Wirtschaft im Jahr 2017 wird höher ausfallen als zunächst erwartet. Dies gab der georgische Finanzminister, Dimitry Kumsishvili, während der Vorstellung des angepassten Haushaltsbudgets für 2018 bekannt.

Aktuellen Prognosen zufolge wolle man das zuvor erwartete Wirtschaftswachstum für 2017 von 4% auf nun 4,7% anheben. Positive Tendenzen in der georgischen Wirtschaft würden diese Voraussage zulassen, so Kumsishvili.

Einer der Hauptgründe für die positive Entwicklung sei laut Kumsishvili der wachsende Tourismussektor. Doch auch die kürzlich ausgereifte Strategie der georgischen Regierung in Zusammenarbeit mit der georgischen Nationalbank, auch „Larisierung“ genannt, zeige bereits erste Anzeichen der Entspannung auf dem Devisenmarkt. Die „Larisierung“ sieht die Reduzierung der Abhängigkeit von Fremdwährung vor und soll so den in jüngster Zeit oft instabilen Wert des georgischen Lari (GEL) wieder stabilisieren. Dies war letzten Marktanalysen zufolge vorerst auch geglückt.

Aufstockung des Haushalts für 2018

Als Resultat der positiven Wachstumsprognosen will Kumsishvili das Haushaltsbudget für 2018 deutlich aufstocken – um knapp 39 Mio. GEL. Gleich mehrere Ressorts sollen von dieser Aufstockung profitieren. Darunter fallen unter anderem das Ministerium für Kultur und Denkmalschutz, das Landwirtschaftsministerium, das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und das Gesundheitsministerium.

Sie sollen durch den aufgestockten Haushaltsplan ebenfalls mehr Budget zur Verfügung haben, um einerseits wichtige Reformen voranzutreiben und andererseits, wie etwa im Fall des Landwirtschaftsministeriums, das mit den Folgen der asiatischen Marmorierten Baumwanze und teilweise erheblichen Ernteausfällen zu kämpfen hat, um auf aktuelle Ereignisse und Entwicklungen flexibel und angemessen reagieren zu können.

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