Infrastruktur
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Ein Fußballtempel für Batumi
Heute begannen die Arbeiten am neuen Fußballstadion in Batumi. Für umgerechnet circa 33 Millionen Euro soll dort in den nächsten drei Jahren ein wahrer Fußballtempel entstehen, der höchsten internationalen Anforderungen gerecht wird.

Ziel war es von Anfang der Planung an, die höchste Stadionkategorie IV des europäischen Fußballverbandes UEFA zu erreichen – dafür sind umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen und eine gute infrastrukturelle Anbindung grundlegend. Verantwortlich für das Stadiondesign zeichnet sich das türkische Architekturbüro Bahadir Kul, das in der Region bereits die Planung etlicher Sportarenen übernommen hat. Die Architekten haben sich dabei nicht weniger vorgenommen, als die kreiselnden Bewegungen der traditionellen kaukasischen Tänzer in das Design einfließen zu lassen. Herausgekommen ist ein architektonisches Spektakel, das sich für den Betrachter beinahe wirklich dreht und bewegt und bei Nacht in den verschiedensten Farben erleuchtet.

An einer neu angelegten Prachtstraße im Westteil von Batumi, nahe des Strandes, entsteht damit ein weiteres architektonisches Merkmal in der Stadt, die heute schon die „Perle am Schwarzen Meer“ genannt wird und mehrere waghalsige Gebäudekonstruktionen beheimatet. In Nachbarschaft zur Fußballarena soll zudem ein Rugbystadion entstehen. Batumi versuche sich dadurch auch sportlich, beziehungsweise für Sportfans, zu einem Ziel in der gesamten Region zu werden. Die Stadionkategorie IV erlaubt auch die Austragung internationaler Wettbewerbe, wie Europa League oder Champions League. Allerdings müsste sich dafür der größte Verein der Stadt, Dinamo Batumi, der seine Spiele in der neuen Arena austragen wird, zuerst für einen solchen Wettbewerb qualifizieren. Zuletzt scheiterte der Club in der ersten Runde der Qualifikation für die Europa League am polnischen Verein Jagiellonia Bialystok.

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