Invest in Georgia
Pressefoto © Gebrüder Weiss Gesellschaft m.b.H.
Gebrüder Weiss: Standort Georgien wird ausgebaut
Das österreichische Transport- und Logistikunternehmen Gebrüder Weiss hat angekündigt, sein Geschäft in Georgien auszubauen.

Für zwei Millionen Euro soll ein bestehendes Logistikzentrum am Flughafen von Tbilisi erweitert werden. Die Investition reflektiere die positive Entwicklung der Niederlassung in Georgien und die gestiegene wirtschaftliche Bedeutung des gesamten Landes, so der Geschäftsführer der Firma, Wolfram Senger Weiss. Man erwarte, dass sich dieser Trend fortsetze und schließe weitere zeitnahe Investitionen nicht aus.

Seit fünf Jahren bietet das österreichische Unternehmen Transport- und Logistiklösungen für georgische und internationale Partner an. Das Logistikzentrum in Tbilisi, 2013 für rund 10 Millionen Euro erbaut, zählt bereits zu den wichtigsten Terminals im Südkaukasus. Von hier aus werden Gütertransporte per Schiff und Flugzeug, sowie auf dem Landweg in den Rest von Europa koordiniert. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung Georgiens in den letzten Jahren stiegen Handelsvolumen und Güterverkehr. Zahlreiche Großprojekte, wie der neue Tiefseehafen von Anaklia oder die Eisenbahnstrecke Baku-Tbilisi-Kars, dürften Georgiens Potential als Transitland zwischen Asien und Europa und als Knotenpunkt auf Chinas „ Belt & Road“-Initiative nach Einschätzung vieler Experten nochmals deutlich erhöhen.

Print E-mail
FaceBook Twitter Google
Ähnliche Nachrichten
Transkontinentale Gütertransporte: Die Deutsche Bahn (DB) und der georgische Schienenbetreiber Georgian Railway haben eine Rahmenvertrag unterzeichnet, die die Strategische Partnerschaft beider Unternehmen beim Ausbau der Streckenverbindungen zwischen dem Südkaukasus und Europa vorsieht.
Vor dem Hintergrund wachsender chinesischer Investitionen in Georgien hat die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) ihre jüngste Analyse der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes gestellt.