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Neues Abfallgesetz nimmt Unternehmen in die Pflicht
Georgische Unternehmen sollen ab dem 1. Dezember dazu verpflichtet werden, den Abfall zu verringern, der im Produktionsprozess entsteht.

Grundlage ist ein neues Abfallgesetz, das sich an dem EU-weit geltenden Konzept der Extended Producer Responsibility (EPR; Ausgeweitete Herstellerverantwortung) orientiert.

Verringert werden soll die Entstehung von Abfall entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dies beinhaltet Verpackung (Plastik, Papier / Pappe, Holz, Metall, Glas), elektronische Geräte, Transport, Öle und Batterien / Akkus. Außerdem sind Unternehmen in Georgien künftig auch für die geregelte Abfallsammlung, -Sortierung und -Entsorgung verantwortlich.

Dem georgischen Umweltministerium zufolge produzieren Unternehmen mit Sitz in Georgien rund 900.000 Tonnen Müll pro Jahr.
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