Wirtschaft
© Wirtschaftsministerium von Georgien
Förderprogramm „Produce in Georgia“ wird ausgeweitet
Das staatliche Förderprogramm „Produce in Georgia“ soll leichter zugänglich gemacht werden. Um georgische Unternehmen gezielter und schneller fördern zu können, will die georgische Regierung die Voraussetzungen für die Teilnahme an dem Programm lockern.

Dies sieht unter anderem die Aufstockung des maximalen Förderbetrags von umgerechnet 5.000 Euro auf rund 6.670 Euro vor. Auch sollen sich nun Unternehmen für das Programm bewerben können, die bereits anderweitig finanzielle Unterstützung erhalten.

Die georgische Regierung will damit die heimische Wirtschaft stärken und georgische Produzenten auf den westlichen Markt vorbereiten. Die Gelder sind vor allem dazu gedacht, Produktions- und Produktstandards an jene der EU anzupassen, um letztlich die georgische Exportwirtschaft voranzutreiben. Vornehmlich Kleinst- und Kleinunternehmen sollen von der Wirtschaftsinitiative profitieren.

Auch seitens der EU gibt es ähnliche Programme. Unter dem Titel „Made in Georgia“ werden große Unternehmen, zum Beispiel aus der Textilindustrie, regelmäßig Tests von EU-Kontrolleuren unterzogen, um festzustellen, ob die fertigen Produkte für den europäischen Markt geeignet sind. Für europäische Standards notwendige Anpassungen in der Produktionskette können dann durch EU-Gelder finanziert werden. Das Programm wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützt und wird unter Berücksichtigung der Vertieften und umfassenden Freihandelszone (DCFTA) zwischen der EU und Georgien ausgeführt.
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