Wirtschaft
CC0 Creative Commons License
Niederländische Entwicklungsbank unterstützt De-Dollarisierung mit 56,3 Mio. Euro
Der Dollarisierung des Georgischen Lari (GEL) entgegenzuwirken ist eine der zentralen Aufgaben der georgischen Finanzpolitik, um die Stabilisierung des georgischen Marktes sicherzustellen.

Die Dollarisierung, also das Verhältnis von Fremdwährungseinlagen und Fremdwährungsdarlehen zu den gesamten Einlagen und Darlehen, birgt für jede nationale Wirtschaft ein erhebliches Risiko. Eine Fluktuation im Dollar wirkt sich umgehend auf die inländischen Finanzen aus. Diesem Verhältnis versucht die georgische Politik seit einiger Zeit entgegenzuwirken.

Zusätzliche Unterstützung erhält Georgien nun von der niederländischen Entwicklungsbank FMO. 56,3 Millionen Euro (160 Millionen GEL) will die Bank in Form einer Anleihe der Bank von Georgien zur Verfügung stellen, um die De-Dollarisierung des Landes voranzutreiben. Dadurch soll der georgische Finanzsektor weiter stabilisiert und der inländische Kapitalmarkt gestärkt werden.
Print E-mail
FaceBook Twitter Google
Ähnliche Nachrichten
Um 25,6% stieg der Handelsumsatz der georgischen Wirtschaft mit Ländern der Europäischen Union im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Das staatliche Förderprogramm „Produce in Georgia“ soll leichter zugänglich gemacht werden. Um georgische Unternehmen gezielter und schneller fördern zu können, will die georgische Regierung die Voraussetzungen für die Teilnahme an dem Programm lockern.
Die Nationalbank von Georgien (NBG) hat die Wachstumsprognose der georgischen Wirtschaft angehoben. Sie liegt nun bei 5,5%. Das reale Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liege demnach bei 4,8%.