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Nach sieben Jahren Verzögerung:
Russland stimmt Überwachung von Handelskorridoren zu
Drei neue Handelskorridore zwischen Russland und Georgien, von denen zwei durch die von Russland besetzten georgischen Gebiete verlaufen, werden immer wahrscheinlicher. Voraussetzung war eine Überwachung der Handelsströme durch die schweizerische Sicherheitsfirma SGS gewesen. Dieser hat Russland nun zugestimmt.

Vertrag bereits 2011 aufgesetzt

Dabei wurde der ursprüngliche Vertrag bereits 2011 aufgesetzt. Immer wieder hatte Russland sich gegen eine Unterzeichnung des Vertrags gestellt. Georgien unterzeichnete im Dezember 2017 (LINK), Russland ließ auf sich warten.

Kehrtwende: Russland stimmt doch zu

Das russische Außenministerium bestätigte nun, dass der Umsetzung der im Vertrag festgehaltenen Überwachung der Handelskorridore zwischen Georgien und Russland, nichts mehr im Weg stehe.

Demnach sollen die Kontrolleure der SGS Art und Anzahl der Waren, die nach Georgien und in die besetzten Gebiete geführt werden, sowie Händler und Herkunfts- und Zielort der Ware registrieren. Die Daten sollen an die georgische Regierung und an die Welthandelsorganisation übermittelt werden.

Wann die SGS ihre Arbeit aufnimmt und wo genau sie die Güter kontrollieren will, wurde indessen noch nicht bekannt gegeben.
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