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EU-Finanzmittel zur Stabilisierung der georgischen Wirtschaft
Der Rat der Europäischen Union hat 45 Millionen Euro für die Stabilisierung und Reformierung der georgischen Wirtschaft bewilligt.

Georgiens Wirtschaft benötigt derzeit vermehrt Kapital, um die zuletzt guten Wachstumsraten halten zu können und den wirtschaftlichen Aufschwung weiterhin zu bestätigen. Eine negative Handelsbilanz und schwindende Währungsreserven bedrohen jedoch die nachhaltige Entwicklung. Dem sollen die neuen Mittel der EU gegenwirken.

Die Überweisung der 45 Millionen Euro in mehreren Tranchen ist an Vorgaben zu wirtschaftlichen Reformen und die Aufrechterhaltung von Demokratie und Rechtsstaat geknüpft. In der Vergangenheit hielt Georgien alle Vorgaben fristgerecht ein. Zum dritten Mal seit dem August-Krieg 2008 bewilligte der Rat der EU finanzielle Mittel für Georgien in dieser Größenordnung. Über die Nachbarschaftspolitik der EU stehen Georgien zudem weitere finanzielle Mittel zur Verfügung.

Premierminister Giorgi Kvirikashvili dankte den Mitgliedsstaaten der EU für ihre Unterstützung. „Wir werden unser Land weiter reformieren und modernisieren. Unser Ziel ist die vollständige Integration in die Europäische Union und ein so klares Zeichen der Unterstützung für unseren Kurs ist daher von größtem Wert.“
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