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Ausweitung georgischer Exporte in die EU in Aussicht
Schon bald sollen zahlreiche weitere georgische Unternehmen Zugang zum europäischen Markt bekommen. Das hat EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström am Rande des Treffens des EU-Georgien-Assoziationsrats in Aussicht gestellt. Der Absatzmarkt für georgische Produkte wird sich dadurch weiter deutlich ausweiten.

2017 exportierte Georgien Waren im Gesamtwert von 647 Millionen US-Dollar in die EU. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einer Steigerung von 13%. Noch werden vor allem viele Lebensmittel, wichtige Exportprodukte für Georgien, nicht für den Import in die EU zugelassen. Ein Problem stellen beispielsweise suboptimale Kühlketten dar. Sollte es nach dem Willen Malmströms gehen und den Produkten, die von diesen Problemen nicht betroffen sind, einzelne Akkreditierungen erteilt werden, dürfte das Exportvolumen auch dadurch weiter steigen.

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Auch zum Thema EU-Mitgliedschaft erhofften sich viele Menschen in Georgien mindestens ermutigende Aussagen von der Bundeskanzlerin – und bekamen diese auch, wenngleich im Rahmen einer realistischen Perspektive, die im übrigen auch vom georgischen Premierminister Mamuka Bakhtadze unterstrichen wurde:
Um 25,6% stieg der Handelsumsatz der georgischen Wirtschaft mit Ländern der Europäischen Union im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Der georgische Botschafter in Georgien, Janos Herman, hat die Bemühungen der georgischen Regierung im Vorgehen gegen den Missbrauch der Visaliberalisierung durch einzelne georgische Staatsbürger gewürdigt. Aus seiner Sicht sind die zuvor (auch durch Deutschland) beanstandete Unregelmäßigkeiten bei der Einreise von Georgierinnen und Georgien in die EU beseitigt.