Wirtschaft
© Tbilisi City Hall
Neue Busse für Tbilisi
Eine der größten Herausforderungen für die georgische Hauptstadt Tbilisi ist ihre Infrastruktur. Überlastete Straßen, erhöhte Luftverschmutzung und regelmäßige Staus gehören zum Alltag. Entsprechend ist die Verbesserung der Infrastruktur auch eine Priorität für Tbilisis neuen Bürgermeister Kakha Kaladze.

Dieser ließ das Jahr mit einer demonstrativen Rundfahrt in einem der insgesamt 143 neuen blauen Busse ausklingen, die die Straßen der Stadt befahren und seit Oktober 2016 nach und nach die früheren gelben Busse ersetzen sollen.

Die Busse, deren Anschaffung von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) gefördert wird, stammen aus den Werken des deutschen Nutzfahrzeugherstellers MAN Truck & Bus AG.

Mehr Umweltschutz und Verkehrssicherheit

Die blauen Busse werden durch Erdgas angetrieben. Sie sind somit besonders umweltschonend, da sie CO2-neutral betrieben werden können. Gleichzeitig soll ihr Einsatz die Effizienz der in Tbilisi vorhandenen Buslinien steigern. Statt 240 Personen sollen die neuen Busse rund 425 Personen pro vollständiger Route transportieren können. Außerdem sind die Fahrzeuge behindertengerecht und garantieren barrierefreien Zugang.

Auch die Sicherheit der Passagiere an Bord der öffentlichen Verkehrsmittel wird durch die Neuanschaffung verbessert. Antiblockiersysteme, elektronische Bremssysteme und Antriebsschlupfregelung sowie ein elektronisches Stabilitätsprogramm sollen dafür sorgen.

Schrittweise Erneuerung der Flotte bis 2022

Gemeinsam mit der Tbilisi Transport Company hat Kaladze derweil das Ziel festgesetzt, in den kommenden vier Jahren alle der rund 520 in Tbilisi eingesetzten Busse durch die neuen MAN Modelle austauschen zu wollen.

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