Natur/Umwelt
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Gletscher in Georgien werden künftig mit Drohnen observiert
Die georgische nationale Umweltbehörde und die staatliche Universität Tbilisi wollen in einem gemeinsamen Projekt die Veränderungen an den Gletschern im Land mit neuen Drohnen überwachen.

Die Projektpartner erhoffen sich von den hochauflösenden Bildern, die die Drohnen liefern können neue Erkenntnisse über die Entwicklungen im ewigen Eis der Berge im Kaukasus. Dadurch soll eine Bestandsaufnahme der 637 Gletscher des Landes gelingen und Naturkatastrophen frühzeitig erkannt werden.

Die meisten der Gletscher befinden sich in den Quellregionen der Flüsse Enguri, Rioni, Kodori und Tergi, wo es zahlreiche Gipfel mit über 4.500m Höhe gibt. Der Klimawandel führt auch in Georgien zu dramatischen Veränderungen der Temperatur in diesen Höhenlagen und das ewige Eis der Gletscher befindet sich auf dem Rückzug mit allen negativen Konsequenzen.
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