Natur/Umwelt
© Verteidigungsministerium von Georgien
EU und Georgien vertiefen Zusammenarbeit im Katastrophenschutz
Die Europäische Kommission und die Notfall-Serviceverwaltung von Georgien haben sich auf eine Vereinbarung geeinigt, die die Vertiefung der bisherigen Zusammenarbeit im Bereich des Zivilschutzes und der Krisenreaktion im Fall von Naturkatastrophen vorsieht.

Schwerpunkte der Vereinbarung sind insbesondere Katastrophenprävention und – Vorsorge, Krisenbewältigung im Fall von Waldbränden und Fluten und Rettungs- und Sucheinsätze.

Zur Unterzeichnung der Vereinbarung wird der EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenschutz, Christos Stylianides, nach Tbilisi reisen und dort sowohl Premierminister Mamuka Bakhtadze als auch den Parlamentssprecher Irakli Kobakhidze treffen.
Print E-mail
FaceBook Twitter Google
Ähnliche Nachrichten
Die Waldbrände, die im vergangenen Jahr in Georgien verheerende Schäden angerichtet haben, waren der Anlass für eine komplette Neuorganisation des Katastrophenschutzes im Land und für die Anschaffung von neuer technischer Ausrüstung. Unter anderem wurden jetzt zwanzig neue Löschfahrzeuge in Dienst gestellt, die besonders geeignet sind für unwegsames Gelände und Löscharbeiten während der Fahrt.
Schwere und ununterbrochene Regenfälle haben in den Regionen um Batumi und Samegrelo im Westen von Georgien zu Überschwemmungen geführt. Mehrere Straßenzüge stünden komplett unter Wasser.
Es sind Aussagen, wie man sie sich von der Politik öfter wünschen würde: Unmissverständlich spricht sich der Vorsitzende des parlamentarischen Ausschusses für Umweltschutz und natürliche Ressourcen, Kakha Kuchava, für eine nachhaltige und „grüne“ Wirtschaft in Georgien aus. Er folgt damit dem Antrieb des georgischen Premierministers Mamuka Bakhtadze, der vor wenigen Tagen die „Initiative Grüne Wirtschaft“ präsentiert hatte.
Seit Tagen kämpfen Rettungshelfer gegen die Folgen einer Flutkatastrophe in der Region Mestia in Oberswanetien. Der Fluss Nenskra war nach starken Regengüssen und einem Erdrutsch über die Ufer getreten und hatte in reißender Geschwindigkeit Bäume, Autos und sogar Häuser mitgerissen.
In Swanetien, einer der faszinierendsten Bergregionen des Kaukasus, soll ein Pendant zu Reinhold Messner's Süd-Tiroler "Mountain Museum" entstehen. Das haben der berühmte Alpinist und der Premierminister von Georgien, Giorgi Kvirikashvili, nach einem erneuten Besuch von Messner in Georgien bekannt gegeben.