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Lonely Planet kürt Georgien zu einem der Top-Ziele für 2018
Den Redakteuren des SPIEGEL sei die genauere Lektüre des Reiseführers, den sie so loben, zunächst selbst empfohlen: 100 Jahre Unabhängigkeit feiere Georgien im Jahr 2018, heißt es in einem euphorischen Beitrag. Nun ja - wenn man die 90 Jahre Sowjetdiktatur so erfolgreich verdrängt…

…wie mancher SPIEGEL-Redakteur offenbar, dann kommt das schon hin: Tatsächlich schaffte es Georgien 1918, sich vom Russischen Zarenreich abzulösen. Verlor diese Unabhängigkeit allerdings 1921 schon wieder, als es Teil der Sowjetunion wurde.

Tatsache ist, dass der, vor allem bei jüngeren Reisenden, sehr beliebte Reiseführer Lonely Planet Georgien zu einer seiner zehn empfehlenswertesten Reiseziele für das nächste Jahr gekürt hat.

Arbeit zahlt sich aus

Dass es dazu kam, hat sicherlich viel mit der Entwicklung zu tun, die das Land in den Jahren seit seiner Unabhängigkeit von der Sowjetunion 1992 genommen hat. Die Sicherheitslage ist unbedenklich, viel Geld wurde in Infrastrukturprojekte gesteckt. Diese machten den enormen Anstieg in den Touristenzahlen zuletzt erst möglich, die belohnen, wie in Georgien Sehenswürdigkeiten erschlossen, Übernachtungsmöglichkeiten geboten und das eigene Land beworben wurden. Dabei ist es Ziel, Kultur und Bräuche des Landes so zu erhalten, wie sie derzeit Millionen internationale Touristen so zu schätzen wissen.

Vor allem 2017 und nicht 2018 ist für Georgien ein besonderes Jahr, feiert man doch 25 Jahre Unabhängigkeit und darüber hinaus zum Beispiel auch den 25. Jahrestag zur Aufnahme von diplomatischen Beziehungen mit Deutschland. Bereisen kann man das Land aber wann man will.
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