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Der tödliche Vorfall in Tskhinvali / Süd-Ossetien sorgt international für Empörung. Mehrere EU-Mitgliedsstaaten und internationale Organisationen forderten eine umgehende Übergabe des Leichnams und die Möglichkeit für eine unabhängige Untersuchung der Todesursache. Süd-Ossetien verweigert indessen beides hartnäckig.
Vor einer informellen Versammlung der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) formulierte UN-Generalsekretär António Gutteres zwölf Prioritäten für die Weltorganisation im Jahr 2018. Die friedliche Lösung der Konflikte in Europa, einschließlich des Konflikts zwischen Russland und Georgien, habe dabei größte Bedeutung.
Die Vollversammlung der Vereinten Nationen stimmte über eine Resolution zu Georgien und der Lage der durch die Besetzung der georgischen Gebiete Abchasien und Tskhinvali/Südossetien vertriebenen Binnenflüchtlinge ab. Mit 80 Stimmen, knapp 52% der Abgeordneten, gilt die Resolution als angenommen.