Tags : Mukhtarli
Articles
Die georgische Justiz erhält nach eigener Aussage auch weiterhin keinen Zugang zum in Aserbaidschan inhaftierten Journalisten Afghan Mukhtarli. Da die aserbaidschanischen Behörden zudem keine Dokumente an die georgische Seite weitergeleitet haben, stocken die georgischen Ermittlungen.
Laila Mustafaeva, Journalistin und Ehefrau des vor wenigen Monaten entführten Journalisten Afghan Mukhtarli, befindet sich nach Angaben ihres Anwalts zusammen mit ihrem Sohn in Deutschland.
Zum Abschluss seines zweitägigen Aufenthalts in Tbilisi äußert sich Harlem Désir, OSZE-Beauftragter für Medienfreiheit, positiv zu den anvisierten Verfassungsreformen des Landes. Große Sorge bereite ihm jedoch der Entführungsfall des aserbaidschanischen Journalisten Afgan Mukhtarli.
Der georgische Außenminister, Mikheil Janelidze, traf sich anlässlich seines Besuchs in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku unter anderem mit dem Präsidenten des Landes, Ilham Aliyev.
Der Chef des Grenzschutzes und ein weiterer hochrangiger Mitarbeiter der Spionageabwehr werden in Verbindung mit dem Verschwinden des aserbaidschanischen Journalisten Afghan Mukhtarli entlassen.
Im Fall des entführten aserbaidschanischen Journalisten hat sich jetzt der georgische Ombudsmann für die Aufrechterhaltung von Menschenrechten und Freiheiten unter georgischem Recht auf georgischem Gebiet zu Wort gemeldet. Er legte dem georgischen Generalstaatsanwalt einen Antrag vor, der die unabhängige Untersuchung des Hergangs und den Opferstatus für Mukhtarli vorsieht.
Im Fall des in Georgien verschleppten, in Aserbaidschan wieder aufgetauchten und inhaftierten, aserbaidschanischen Journalisten Afgan Mukhtarli schaltet sich nun der georgische Präsident, Giorgi Margvelashvili, ein. In einem Treffen mit Mukhtarlis Frau, Leyla Mustafayeva, versprach er, sich persönlich dafür einzusetzen, dass die Ermittlungen in dem Fall zügiger zu Ergebnissen führten.
Die EU-Parlamentsabgeordnete Rebecca Harms hat sich zum Fall des in Tbilisi entführten und in Aserbaidschan inhaftierten aserbaidschanischen Journalisten Afgan Mukhtarli geäußert. Sie nennt die Entwicklungen „sehr alarmierend und besorgniserregend“.
Der georgische Premierminister Giorgi Kvirikashvili hat sich angesichts wachsenden Drucks auf Regierung und Behörden erneut zum Fall des angeblich in Georgien verschleppten und in Aserbaidschan inhaftierten aserbaidschanischen Journalisten Afgan Mukhtarli geäußert.
Rund 200 Journalisten aus 16 Ländern haben in einem Brief die sofortige Freilassung des in Aserbaidschan inhaftierten Journalisten Afghan Mukhtarli gefordert. Dieser sei nach ihrer Auffassung im georgischen Exil „gekidnappt“ und nach Aserbaidschan „geschmuggelt“ worden.