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Auch die jüngsten Verhandlungen um ein Handelsabkommen zwischen Georgien und Russland blieben ohne konkreten Abschluss.
Das georgische Außenministerium in Tbilisi verurteilte die Ratifikation eines Abkommens zwischen Russland und der von russischen Truppen besetzten Region Süd-Ossetien, das die Integration des süd-ossetischen Militärs in die russische Armee vorbereitet, aufs Schärfste.
Die gestern an der Verwaltungslinie zwischen Georgien und dem von Russland besetzten georgischen Gebiet von Süd-Ossetien/Tskhinvali verschleppte und festgehaltene Georgierin ist wieder frei.
Eine georgische Frau aus dem Dorf Khurvaleti soll an der sogenannten Verwaltungslinie zur von Russland besetzten georgischen Region Süd-Ossetien von Soldaten der dortigen De-facto-Regierung verschleppt worden sein. Ihr Aufenthaltsort ist derzeit unbekannt, es wird aber erwartet, dass sie gegen die Zahlung eines Lösegeldes zeitnah wieder freikommt.
„Ein wichtiges Ziel wurde erreicht“, sagte die georgische Staatsministerin für Versöhnung und Bürgerliche Gleichstellung, Ketevan Tsikhelashvili, nach ihrem Besuch des kürzlich freigelassenen Giorgi Giunashvili. Die georgische Regierung hatte sich seit seiner illegitimen Festnahme und Inhaftierung in Süd-Ossetien/Tskhinvali vor rund 18 Monaten für seine Freilassung eingesetzt.
Giorgi Giunashvili war im Juni 2016 wegen „illegaler Grenzüberschreitung“ an der Verwaltungslinie zu Süd-Ossetien/Tskhinvali, einem der zwei von Russland besetzten Gebiete Georgiens, festgenommen und ursprünglich zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Nach beinahe 18 Monaten illegaler Freiheitsstrafe kam der 39-Jährige nun wieder frei.
Ein seit Jahren auf Eis liegender Vertrag zwischen Russland und Georgien, der den Handel zwischen beiden Ländern regeln soll, könnte in den kommenden Wochen von beiden Seiten unterzeichnet werden.
Als Reaktion auf die Ankündigung der De-facto-Behörden von der von Russland besetzten Region Süd-Ossetien/Tskhinvali, den einzigen Übergang an der Verwaltungslinie zum freien Teil Georgiens vom 22.11. bis zum 24.11.2017 zu schließen, zeigt sich die georgische Staatsministerin für Versöhnung und bürgerliche Gleichstellung, Ketevan Tsikhelashvili, besorgt um die Bewohner im besetzten Gebiet.
Zwei Bewohner des georgischen Dorfes Okami im Bezirk Kaspi wurden an der Verwaltungslinie von russischen Soldaten verschleppt.
So sehr man es sich wünschen würde, so selten war und ist Frieden ein Zustand – geschlossen, besiegelt und verlässlich für alle Zeit.