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Der georgische Botschafter in Georgien, Janos Herman, hat die Bemühungen der georgischen Regierung im Vorgehen gegen den Missbrauch der Visaliberalisierung durch einzelne georgische Staatsbürger gewürdigt. Aus seiner Sicht sind die zuvor (auch durch Deutschland) beanstandete Unregelmäßigkeiten bei der Einreise von Georgierinnen und Georgien in die EU beseitigt.
Das staatliche Förderprogramm „Produce in Georgia“ soll leichter zugänglich gemacht werden. Um georgische Unternehmen gezielter und schneller fördern zu können, will die georgische Regierung die Voraussetzungen für die Teilnahme an dem Programm lockern.
Zum 10. Jahrestag des Augustkriegs zwischen Russland und Georgien spricht die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, Georgien erneut die unbeirrbare Unterstützung der EU zu. Insbesondere die georgische Politik gegenüber den noch immer von Russland besetzten Gebieten, geprägt durch die Friedensinitiative „Ein Schritt in eine bessere Zukunft“, entspreche genau dem Ansatz der EU.
Nach einem zwischenzeitigen Einbruch scheint die georgische Bevölkerung einen Beitritt ihres Landes in die EU- und die NATO wieder deutlich positiver zu sehen.
Der US Kommission für Sicherheit und Kooperation in Europa (CSCE), auch als "US-Helsinki-Kommission" bekannt, befasste sich mit den von Russland besetzten georgischen Gebieten. Dabei ging es vor allem darum, herauszufinden, wie die Besetzung die Interessen der USA und die Sicherheit in der Region beeinflussen und gar bedrohen. Nach einer Expertenanhörung fällt das Urteil des Kommission deutlich und mit scharfer Kritik aus.
Die Europäische Kommission und die Notfall-Serviceverwaltung von Georgien haben sich auf eine Vereinbarung geeinigt, die die Vertiefung der bisherigen Zusammenarbeit im Bereich des Zivilschutzes und der Krisenreaktion im Fall von Naturkatastrophen vorsieht.
Unvergessen ist in Georgien der NATO-Gipfel, der in den ersten Apriltagen 2008 in Bukarest stattfand. Die USA hatte Georgien den Beitritt in Aussicht gestellt; europäische Verbündete indes – allen voran Deutschland – äußerten erhebliche Bedenken und legten in einer dramatisch verlaufenen Sitzung ihr Veto ein. US-Präsident George W. Bush war blamiert. Die Georgier empört (vor allem über Bundeskanzlerin Angela Merkel) und der georgische Staatspräsident Mikheil Saakashvili ohne Plan B. Die einzigen, die von der heiklen Situation profitierten, waren die Machthaber im Kreml.

Anlässlich der Feier zum 100. Jubiläum der ersten unabhängigen Republik von Georgien rückte der deutsche Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth, die deutsch-georgische Freundschaft und Partnerschaft in den Mittelpunkt seiner Rede.
Noch mehr und noch engere Zusammenarbeit. Klare Unterstützung bei Georgiens euroatlantischer Integration: Das versprach der deutsche Außenminister Heiko Maas seinem georgischen Amtskollegen Davit Zalkaliani anlässlich des ersten Treffens der beiden in Berlin. Maas würdigte die „sehr gute und freundschaftliche Beziehung“ beider Länder und hob insbesondere die Geschwindigkeit des Reformprozesses in Georgien hervor.
Die fortgesetzte Integration in die europäische Gemeinschaft bleibt eines der Hauptziele auch der neuen georgischen Regierung unter Premierminister Mamuka Bakhtadze. Bakhtadze erhofft sich durch den pro-europäischen Kurs auch Fortschritte bei der Wiedervereinigung mit den von Russland besetzten Gebieten Abchasien und Tskhinvali / Süd-Ossetien.