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Weniger Abgaben für kleine Unternehmen. Die georgische Regierung will den Umsatzsteuersatz für Unternehmen mit einem Umsatz bis 500.000 GEL auf 1% reduzieren. Von den Maßnahmen wird sich vor allem eine Förderung des Privatsektors und weitere Investitionen versprochen.
Die USA unterstützen den außen- und innenpolitischen Kurs von Georgien. Dies ist die klare Botschaft, die vom Sprecher des US-amerikanischen Repräsentantenhauses, Paul Ryan, und zahlreichen weiteren Mitgliedern des Kongresses bei Treffen mit Iralkli Kobakhidze, dem Vorsitzenden des georgischen Parlaments, während seiner Reise in die USA ausgedrückt wurde.
Schon bald sollen zahlreiche weitere georgische Unternehmen Zugang zum europäischen Markt bekommen. Das hat EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström am Rande des Treffens des EU-Georgien-Assoziationsrats in Aussicht gestellt. Der Absatzmarkt für georgische Produkte wird sich dadurch weiter deutlich ausweiten.
In ihrem Ranking der weltweiten wirtschaftlichen Freiheit 2018 stufte die Heritage Foundation Georgien auf den 16. Platz (von insgesamt 186) ein. Damit wurden erneut die Erfolge der wirtschaftlichen und politischen Reformen Georgiens international anerkannt und bestätigt.
Auch die jüngsten Verhandlungen um ein Handelsabkommen zwischen Georgien und Russland blieben ohne konkreten Abschluss.
Georgien kann nach Ansicht der NATO-Georgien-Kommission große Erfolge bei der Umsetzung der Maßnahmen, die im gemeinsamen Jahresplan vereinbart wurden, vorweisen. Gleichzeitig bewertete die Kommission bei ihrer Tagung in Brüssel die Reformen der georgischen Regierung in den Bereichen der Demokratieförderung, Wirtschaft und Sicherheit als bedeutend.
Die USA haben den abermals wachsenden Druck Russlands auf die besetzten Gebiete in Georgien in einer offiziellen Stellungnahme verurteilt. Darin heißt es: „Die Position der USA hinsichtlich der Gebiete von Abchasien und Süd-Ossetien ist unbeirrbar: Die USA unterstützen vollends die territoriale Integrität von Georgiens international anerkannten Landesgrenzen.“
Georgien und Usbekistan wollen nach Chancen suchen, um die gegenseitigen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen auszubauen und sich im Verkehrswesen enger abzustimmen.
Die beiden Freihandelszonen Anaklia City an der georgischen Schwarzmeerküste und Khorgos in Kasachstan, nahe der chinesischen Grenze, sehen ihre Zukunft in einer engen Zusammenarbeit. Bei einem Treffen in Khorgos haben Vertreter beider Organisationen dieser Tage eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.
Für 2018 erwartet die Weltbank in Georgien neuesten Schätzungen zufolge ein Wirtschaftswachstum von 4,2%. Bis 2020 soll sich diese Rate auf 5% steigern.