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Es hat keine 24 Stunden gedauert, da stand der neue Kandidat der parlamentarischen Mehrheit für das Amt des Premierministers fest. Der bisherige Finanzminister von Georgien, Mamuka Bakhtadze, wurde für den Posten nominiert.
Durch den Rücktritt des georgischen Premierministers Giorgi Kvirikashvili folgt laut der Verfassung von Georgien die Auflösung des gegenwärtigen Kabinetts. Im nächsten Schritt soll innerhalb von sieben Tagen das neue Kabinett aufgestellt werden.
Die georgische Polizei hat die Zelte, mit denen Protestierende die Hauptstraße in Tbilisi vor dem alten Parlamentsgebäude blockiert hatten, abgebaut und die Straße freigeräumt. Nach einer Auseinandersetzung mit der Polizei wurden Nika Melia, Vorsitzender der Oppositionspartei „Vereinte Nationale Bewegung“, sowie weitere Personen in vorübergehenden Gewahrsam genommen.
Mit den Stimmen der Regierungsfraktion hat das georgische Parlament in erster Lesung den Weg frei gemacht für die neue Friedensinitiative „A Step Towards A Better Future“.
In seiner Rede zur Lage der Nation hat Präsident Giorgi Margvelashvili eine gemischte Bilanz unter die letzten sechs Jahre der Politik in Georgien gezogen. Vertreter der Regierungspartei „Georgischer Traum“ kritisierten die Rede als unausgewogen, wenig durchdacht und „populistisch“. Aus der Opposition gab es geteilte Reaktionen.
Die Mitgliedschaft oder Unterstützung einer kriminellen Organisation soll in Georgien künftig härter bestraft werden. Das georgische Parlament hat einer entsprechenden Gesetzesänderung zugestimmt.
Ein vom Bürgermeister der Stadt initiiertes Fußballspiel hat in Tbilisi eine Gruppe georgischer Bürger und afrikanischer Studenten versöhnt, die vor Kurzem auf einem Fußballplatz in einen heftigen Streit gerieten, der in Handgreiflichkeiten mündete und, angeblich, auch zu rassistischen Beschimpfungen eskaliert sein soll.
Anschuldigungen von sexueller Belästigung in zwei Fällen haben in Georgien für Aufsehen gesorgt und könnten am Anfang einer Diskussion über das korrekte Miteinander der Geschlechter und die Rolle der Frauen in der Gesellschaft stehen.
Seit einer Woche verweigert die De-facto Regierung von Tskhinvali / Süd-Ossetien die Überführung des Leichnams des georgischen Staatsbürgers Archil Tatunashvili nach Georgien. Tatunashvili war unter fadenscheinigem Grund festgenommen und unter nach wie vor ungeklärten Umständen während des Verhörs oder im Untersuchungsgefängnis ums Leben gekommen.
Ein Bündnis aus über 70 zivilgesellschaftlichen Akteuren veröffentlichte unter der Führung von Amnesty International Georgien einen Sechs-Punkte-Plan, nach dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Georgien reformiert werden sollte.