Tags : Kino
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Der Dokumentarfilm „The Trader“ (dt.: „Der Händler“, im Original „Sovdagari“) der georgischen Regisseurin Tamta Gabrichidze wurde auf dem Sundance Film Festival in den USA mit dem Jurypreis in der Kategorie „Short Film Non-fiction“ ausgezeichnet.
Mit seinem Film „Khibula“ (2017) nimmt sich der Regisseur Giorgi Ovashvili einer Person und eines Kapitels in der jüngeren georgischen Geschichte an, die noch immer für emotionsgeladene Diskussionen in Georgien sorgen: Der Film entwirft ein Portrait von Zviad Gamzakhurdia als ersten, demokratisch gewählten Präsidenten Georgiens nach Erlangung der Unabhängigkeit 1990/1991.
Das Debütwerk „Scary Mother“ der georgischen Regisseurin Ana Urushadze wird die „Woche der Kritik“ in Berlin eröffnen und den teilnehmenden Filmkritikern die Gelegenheit bieten, den innovativen Film gemeinsam zu analysieren und zu diskutieren.
Das Drama „Ravens“ des schwedischen Regisseurs Jens Assur sicherte sich auf dem Tbilisi International Film Festival den „Goldenen Prometheus“ für den besten Film. In der Kategorie „Bester georgischer Film“ gewann in diesem Jahr „Scary Mother“ von Ana Urushadze den ersten Preis.
Hollywood-Regisseur David Lnych wird im November Georgien besuchen und plant dort das David Lynch Institut für Kinematografie aufzubauen und ein Filmfestival der ersten Klasse in den nächsten Jahren zu verwirklichen.
"Die letzten acht Minuten"
Oct, 10, 2017 / 15:32
Die beiden georgischen Regisseure George Gogichaishvili und David Abramishvili gewannen mit ihrem Beitrag „8 Minutes“ den ersten Platz auf dem Manhattan Short Film Festival in New York.
Filme aus Georgien erfreuen sich in letzter Zeit immer größerer internationaler Aufmerksamkeit. Junge Regisseure und neue Motive mischen das Kino aus dem Herzen des Kaukasus auf. Auf dem CPH PIX in Kopenhagen wurde erstmals ein „georgischer Tag“ organisiert.
Der Essayfilm von Lapauri und Tarielaschwili ist das Ergebnis ihrer vier Jahre währenden Beschäftigung mit Giwi Margwelaschwili und seinem Stück, die die Regisseure an die unterschiedlichsten Orte geführt hat. Orte, an denen das Vergangene und das Gegenwärtige wie übereinander projiziert erscheinen: Archive, Ruinen, verlassene Bibliotheken, Kinos, Rudimente von Räumen, in denen die Gespenster der Geschichte wirken.