Tags : Verschleppung
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Der Generalsekretär des Europarats hat seinen neuesten Bericht zu den Entwicklungen im Konflikt um die besetzten georgischen Gebiete vorgelegt: Die Sicherheitslage entlang der Verwaltungslinie sei „ruhig und stabil“.
Der Staatliche Sicherheitsdienst von Georgien hat dem Parlament seinen jährlichen Bericht über die Entwicklung der Sicherheitslage im Land vorgelegt. Der Bericht bekräftigt einmal mehr: Die aggressive russische Außenpolitik stellt die größte Bedrohung für Georgien dar.
Kein Einlenken von Russland und Tskhinvali. Zwei georgische Staatsbürger sind an der Verwaltungslinie zu Tskhinvali / Süd-Ossetien verschleppt worden. Die zuständigen georgischen und internationalen Behörden arbeiten auf ihre Freilassung hin.
Erneut wurde ein georgischer Staatsbürger zum Opfer willkürlicher Verhaftungen durch Angehörige der Besatzungsbehörden - diesmal an der Verwaltungslinie zu Abchasien.
Der tödliche Vorfall in Tskhinvali / Süd-Ossetien sorgt international für Empörung. Mehrere EU-Mitgliedsstaaten und internationale Organisationen forderten eine umgehende Übergabe des Leichnams und die Möglichkeit für eine unabhängige Untersuchung der Todesursache. Süd-Ossetien verweigert indessen beides hartnäckig.
Nachrichtenagenturen melden den Tod eines georgischen Staatsbürgers, der zuvor nach Tskhinvali / Süd-Ossetien verschleppt worden war.
Die Verwaltungslinie in Georgien ist gleichzeitig eines der sichtbarsten und eines der drängendsten Probleme im Konflikt um die beiden von Russland besetzten Regionen in Georgien.
Zwei Bewohner des georgischen Dorfes Okami im Bezirk Kaspi wurden an der Verwaltungslinie von russischen Soldaten verschleppt.