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Nach einem zwischenzeitigen Einbruch scheint die georgische Bevölkerung einen Beitritt ihres Landes in die EU- und die NATO wieder deutlich positiver zu sehen.
Eine Woche nach dem NATO-Gipfel 2018 traf eine georgische Delegation unter Premierminister Mamuka Bakhtadze den Generalsekretär der NATO, Jens Stoltenberg, in Brüssel. In den Gesprächen unterstrich Stoltenberg NATO’s Unterstützung in der Wiederherstellung der territorialen Integrität von Georgien und führte zukünftige Maßnahmen der Zusammenarbeit zwischen dem Verteidigungsbündnis und Georgien aus. Stoltenberg rief außerdem Russland zum Unverzüglich Rückzug aus den besetzten Gebieten in Georgien auf.
Der russische Präsident Vladimir Putin hat eine Aufnahme Georgiens in die NATO als „eine direkte Bedrohung für Russland“ bezeichnet. Das Schluss-Communiqué des jüngsten NATO-Gipfels in Brüssel hatte die grundsätzliche Bereitschaft aller Partner für einen Beitritt Georgiens bekräftigt, ohne allerdings einen Zeitpunkt hierfür festzulegen. US-Präsident Trump hatte sich in der Pressekonferenz zu entsprechenden Fragen von Journalisten sehr zurückhaltend und für seine Verhältnisse kurz gezeigt.
Der NATO-Gifpel 2018 in Brüssel endete mit einer separat verfassten Erklärung der NATO-Georgien Kommission. Darin bekennen sich die Staats- und Regierungschefs der NATO zur Vorreiterrolle von Georgien in der Region und der zukünftigen Mitgliedschaft des Landes in der NATO.
Die NATO-Mitglieder werden die Fortschritte von Georgien auf dem Weg zu einer NATO-Mitgliedschaft entsprechend würdigen, sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg vor dem Gipfeltreffen in Brüssel.
Die gemeinsame Zukunft der Europäer könne nur in einem vereinten Europa liegen. Aus diesem Grund müsse die Östliche Partnerschaft (EaP) der Europäischen Union tiefer im Bewusstsein der Bürger verankert werden, um so den Grundstein zu legen für die Vereinigung.
Das Georgien, das vor 25 Jahren inmitten von Wirrungen um das Ende der Sowjetunion und der eigenen Unabhängigkeit den Vereinten Nationen (UN) beitrat, hat in vielerlei Hinsicht wenig mit dem Georgien zu tun, das heute ein aktives und hoch angesehenes Mitglied der Weltgemeinschaft ist.