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Es war ein Mord, der international für Entsetzen gesorgt hat: Ein 20-jähriger Hirte soll in Georgien ein US-amerikanisches Ehepaar und ihr vierjähriges Kind getötet haben. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. Sein Anwalt gab jetzt an, sein Mandant wolle auf „nicht schuldig“ plädieren.
Ein furchtbarer Verdacht hat sich bestätigt: Ein 20-jähriger Hirte hat gestanden, in der Schlucht von Khada, nahe des Ferienorts Gudauri, einen US-amerikanischen Vater und sein vier Jahre altes Kind erschossen zu haben. Die Mutter stürzte offenbar auf der Flucht vor dem Täter in eine Schlucht und verletzte sich dabei tödlich.
In Tbilisi hat das Gerichtsurteil im Verfahren um eine Auseinandersetzung zwischen Schülern, bei der zwei Minderjährige mit Messern erstochen worden waren, zu Demonstrationen geführt. Der Generalstaatsanwalt trat im Zuge der Proteste zurück.
Die De-facto-Behörden von Tskhinvali / Süd-Ossetien haben dem Leichnam von Archil Tatunashvili fast alle inneren Organe entnommen, bevor die sterblichen Überreste an Georgien übergeben wurden.
Die georgische Nichtregierungsorganisation „Georgian Young Lawyers´ Association“ (GYLA) hat vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eine Klage gegen die russische Föderation wegen Missachtung der Menschenrechte im Fall des im Mai vergangenen Jahres ermordeten Giga Otkhozoria eingereicht.
Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie unter Teilnahme des Premierministers sowie zahlreicher weiterer Mitglieder der georgischen Regierung wurden in Tbilisi die sterblichen Überreste von 25 Opfern eines Massakers beigesetzt, das russische Soldaten und abchasische Unabhängigkeitskämpfer 1993 an Georgisch-stämmigen Abkhasiern angerichtet hatten.
Vertreter der georgischen Regierung und der De-facto Regierungen der von Russland besetzten Regionen Abchasien und Tskhinvali/Süd-Ossetien kamen gestern in Gali im Rahmen der Vermittlungsbemühungen der EU zum Dialog zusammen.