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Der tödliche Vorfall in Tskhinvali / Süd-Ossetien sorgt international für Empörung. Mehrere EU-Mitgliedsstaaten und internationale Organisationen forderten eine umgehende Übergabe des Leichnams und die Möglichkeit für eine unabhängige Untersuchung der Todesursache. Süd-Ossetien verweigert indessen beides hartnäckig.
Vor einer informellen Versammlung der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) formulierte UN-Generalsekretär António Gutteres zwölf Prioritäten für die Weltorganisation im Jahr 2018. Die friedliche Lösung der Konflikte in Europa, einschließlich des Konflikts zwischen Russland und Georgien, habe dabei größte Bedeutung.
Um einen modernen Staat zu errichten, dürfe man keine Mühen scheuen, so der georgische Premierminister Giorgi Kvirikashvili vor Kurzem anlässlich einer Umstrukturierung des Kabinetts. In manchen Bereichen sei Georgien dabei schon moderner als die meisten anderen Staaten.
Der bisherige Staatsminister für Europäische und Euro-Atlantische Integration von Georgien, Victor Dolidze, wurde gestern von Präsident Giorgi Margvelashvili zum neuen Ständigen Gesandten Georgiens für die Vereinten Nationen in Genf, sowie weitere dort ansässige Organisationen ernannt.
Das Georgien, das vor 25 Jahren inmitten von Wirrungen um das Ende der Sowjetunion und der eigenen Unabhängigkeit den Vereinten Nationen (UN) beitrat, hat in vielerlei Hinsicht wenig mit dem Georgien zu tun, das heute ein aktives und hoch angesehenes Mitglied der Weltgemeinschaft ist.
Im Rahmen der UN-Generalversammlung traf der georgische Premierminister Giorgi Kvirikashvili UN-Generalsekretär Antonio Guterres. Im Gespräch diskutierten die beiden die Situation der besetzten Gebiete in Georgien.
Giorgi Kvirikashvili, Premierminister von Georgien, erinnerte in seiner Ansprache an die UN-Generalversammlung an die Erfolge seines Landes, aber auch an die Herausforderungen. Vor allem die russische Besatzungspolitik rief er der Weltgemeinschaft in Erinnerung.
Auf Initiative der EU, Argentinien und der Mongolei unterzeichneten am Rande der UN-Generalversammlung insgesamt 58 Nationen, darunter auch Georgien, ein Abkommen zur Gründung einer Allianz, die den Handel von Folterinstrumenten verhindern will.
Am ersten Tag der 72. UNO-Generalversammlung wurde Georgien feierlich der Vorsitz der Open Government Partnership (OGP) übertragen.
Am Rande der UN-Generalversammlung in New York besprechen die Vertreter der georgischen Regierung gestern mit Regierungschefs und Vertretern internationaler Organisationen die Rolle von Georgien in der Welt und den Stand der internationalen Beziehungen allgemein.