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Der Staatliche Sicherheitsdienst von Georgien hat dem Parlament seinen jährlichen Bericht über die Entwicklung der Sicherheitslage im Land vorgelegt. Der Bericht bekräftigt einmal mehr: Die aggressive russische Außenpolitik stellt die größte Bedrohung für Georgien dar.
Georgien wird sich weiterhin am Kampf gegen den internationalen Terrorismus beteiligen. Auf der Konferenz der internationalen Anti-IS-Koalition in Kuweit bekräftigte Außenminister Mikheil Janelidze das georgische Engagement.
Dem ehemaligen Direktor des Demirel-Colleges in Tbilisi, Mustafa Çabuk, droht die Auslieferung an die Türkei. In letzter Instanz hat das zuständige Berufungsgericht seinen Antrag auf Anerkennung als Flüchtling abgelehnt.
Die Attentäter vom 11. September 2001 hatten in Hamburg studiert. Jene, die 2015 im Pariser Musik-Club ‚Bataclan‘ Dutzende Konzertbesucher töteten, hatten in einem Vorort von Brüssel gelebt. Und der Islamist, der mit einem LKW im Dezember 2017 in einen Berliner Weihnachtsmarkt raste, war zuerst seiner fälligen Abschiebung durch deutsche Behörden entkommen, um sich dann monatelang unbehelligt in der deutschen Hauptstadt aufzuhalten, bevor er das Blutbad anrichtete.
Im Zuge der Ermittlungen nach der Anti-Terror-Operation in Tbilisi im November wurde gestern ein weiterer mutmaßlicher Terrorhelfer im nordöstlichen Bezirk Akhmeta in Georgien verhaftet.
Georgische Sondereinsatzkommandos haben in den Morgenstunden des 26. Dezember 2017 weitere fünf Personen festgenommen, die im Verdacht stehen, jene terroristische Gruppe logistisch und finanziell unterstützt zu haben, von der Ende November in Tbilisi eine Person verhaftet und, bei einem fast eintägigen Feuergefecht, drei Personen getötet worden waren.
Der staatliche Sicherheitsdienst von Georgien hat nun bestätigt, was seit dem Anti-Terror-Einsatz in Tbilisi vor etwas mehr als einer Woche gemutmaßt wurde: Unter den getöteten Terroristen befindet sich auch der international gesuchte Ahmed Chatayev.
Während die Behörden nach wie vor an einer gesicherten Identifikation der drei Terroristen arbeiten, die sich nach einer gescheiterten Stürmung ihres Appartements im Zentrum von Tbilisi und einem anschließenden, 20-stündigen, heftigen Schusswechsel offenbar selbst in die Luft gesprengt hatten, nimmt die öffentliche Diskussion um die Identität vor allem einer der Getöteten teilweise groteske Formen an.
Während einige Medien unter Berufung auf Quellen aus dem georgischen Sicherheitsapparat gemeldet hatten, dass sich unter den drei getöteten Terroristen auch einer der führenden Köpfe der Terrororganisation Daesh, auch bekannt als sogenannter Islamischer Staat (IS), Akhmed Chatayev, befinde, widersprechen offizielle Vertreter georgischer Ermittlungsbehörden: Man habe bislang keine abschließende Klarheit über die Identität der Opfer.
Die georgischen Behörden halten die Namen der drei mutmaßlichen Terroristen, die bei einem Spezialeinsatz der Polizei am Mittwoch nach stundenlangem Feuergefecht getötet wurden, weiter unter Verschluss.