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Ein Zeichen von „Mut und Weitsicht“ nennt die Deutsche Botschafterin in Georgien in einer Erklärung das umfangreiche Paket an Maßnahmen zur Versöhnung zwischen Georgien, Abchasien und Süd-Ossetien, das die georgische Regierung heute verabschiedet hat.
Mehrere Dutzend Georgier sind aus Nordrhein-Westfalen abgeschoben und mit dem Flugzeug zurück in die georgische Heimat gebracht worden. Maßnahmen wie diese waren in den letzten Monaten zwischen georgischen und deutschen Behörden besprochen worden.
Die georgische Rugby-Nationalmannschaft hat den fünften Sieg im fünften Spiel der Europe International Championship eingefahren. Georgien gewann damit zum neunten Mal seit 2006 den Titel in der zweithöchsten europäischen Spielklasse.
In Luxemburg gilt Georgien künftig als „sicheres Herkunftsland“. Damit kann schneller über den Status von georgischen Asylbewerbern entschieden und diese gegebenenfalls schneller rückgeführt werden.
Georgien bleibt ein Vorreiter im Kampf gegen die Korruption – in Osteuropa, im Vergleich zu EU-Beitrittskandidaten und sogar im Vergleich zu einigen EU-Mitgliedsstaaten. Das weist der neue Länder-Korruptionsindex von Transparency International aus.
Nach dem vierten Treffen des EU-Georgien-Assoziationsrats in Brüssel zeigten sich die Vertreter beider Seiten hochzufrieden mit der Entwicklung der Beziehungen zwischen Georgien und der Europäischen Union seit der letzten Zusammenkunft des Rats Ende 2016.
Die beiden Freihandelszonen Anaklia City an der georgischen Schwarzmeerküste und Khorgos in Kasachstan, nahe der chinesischen Grenze, sehen ihre Zukunft in einer engen Zusammenarbeit. Bei einem Treffen in Khorgos haben Vertreter beider Organisationen dieser Tage eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.
„Ich werde mein Bestes geben, um die exzellente Arbeit der Mission in Georgien fortzusetzen“, sagte Erik Høeg heute zum Antritt seiner neuen Position als Leiter der Beobachtungsmission der Europäischen Union für den Konflikt um die besetzen Gebiete, EUMM.
Das Drama „Ravens“ des schwedischen Regisseurs Jens Assur sicherte sich auf dem Tbilisi International Film Festival den „Goldenen Prometheus“ für den besten Film. In der Kategorie „Bester georgischer Film“ gewann in diesem Jahr „Scary Mother“ von Ana Urushadze den ersten Preis.
Im Rahmen des Gipfeltreffens zur neuen Seidenstraße, dem „Tbilisi Belt & Road Forum“, spricht auch der stellvertretende Präsident der Europäischen Investitionsbank (EIB), Vazil Hudák, und zeigt sich als großer Befürworter der jüngsten Entwicklungen in der Region.