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Vor dem Hintergrund wachsender chinesischer Investitionen in Georgien hat die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) ihre jüngste Analyse der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes gestellt.
Eine aktuelle Studie im Auftrag des Ausschusses für Verkehr und Fremdenverkehr des Europäischen Parlaments zu Chinas „Belt and Road Initiative“ (BRI) kommt zu dem Schluss, dass die Europäische Union stärker auf das chinesische Vorhaben zur Wiederbelebung der Seidenstraße eingehen sollte.
Im Rahmen des Gipfeltreffens zur neuen Seidenstraße, dem „Tbilisi Belt & Road Forum“, spricht auch der stellvertretende Präsident der Europäischen Investitionsbank (EIB), Vazil Hudák, und zeigt sich als großer Befürworter der jüngsten Entwicklungen in der Region.
Zwei Jahre nachdem das Tbilisi Belt and Road Forum zum ersten Mal stattfand, zeigen sich die Delegierten heute bei der zweiten Ausgabe der Konferenz sehr zufrieden mit dem bislang Erreichten: der Grundstein für eine erfolgreiche wirtschaftliche Zukunft sei gelegt, so der Tenor.
In der georgischen Hauptstadt Tbilisi findet vom 28. bis zum 29. November das zweite Seidenstraßen-Forum, das "Tbilisi Belt & Road Forum", statt. Über 2000 Delegierte aus aller Welt finden sich hier zusammen, um über die Wiederbelebung der alten Seitenstraße als Handelsverbindung zwischen Asien und Europa zu diskutieren.
Die Wirtschaft hat den Vorteil, dass sich ihr Fortschritt genau vermessen lässt und wirtschaftliche Erfolge einfach anschaulich präsentiert werden können. In diesem Sinne steht der neunte Platz, den Georgien im Ease of Doing Business Index der Weltbank einnehmen konnte, für Vieles, was im Land und in seiner Wirtschaftspolitik derzeit richtig läuft.
Große Hoffnungen sind mit der neugebauten Eisenbahntrasse Baku-Tbilisi-Kars (kurz: BTK) verbunden. Sie soll die drei Länder Aserbaidschan, Georgien und die Türkei an die immer wichtigeren Transportkorridore in Zentralasien und Osteuropa anbinden.
Der kasachische Entwicklungs- und Investitionsminister Zhenis Kassymbek wurde heute vom georgischen Premierminister Giorgi Kvirikashvili zu Gesprächen in Tbilisi empfangen.
2013 hat der chinesische Staatspräsident die Initiative „One Belt One Road“ vorgestellt. Georgien war dabei noch nicht einmal als Wegpunkt auf den offiziellen Karten markiert. Vier Jahre später hat sich das grundlegend geändert. Wer in China von der neuen Seidenstraße spricht, der weiß auch, wo Georgien liegt – und was Georgien für dieses epochale Projekt bedeutet.
Der georgische Finanzminister, Dimitry Kumsishvili, betonte, dass die Ratifizierung des am 13. Mai 2017 abgeschlossenen Freihandelsabkommen zwischen Georgien und der Volksrepublik China sobald wie möglich abgeschlossen werde.