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Die US-Regierung zeigt sich interessiert daran, die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit Georgien weiter auszubauen. Das ist das Ergebnis von Gesprächen, die der georgische Außenminister Mikheil Janelidze während seines mehrtägigen Besuchs in den USA unter anderem mit dem Handelsbeauftragten der US-Regierung für Asien und Europa, Jeffrey Gerrish, hatte.
Die georgische Regierung hat ein Paket an Maßnahmen beschlossen, das der von Russland betriebenen Teilung des Landes entgegenwirken und den Bewohnern der besetzten Gebiete Abchasien und Süd-Ossetien neue Möglichkeiten der Teilhabe an Errungenschaften geben soll, die den übrigen Bürgern von Georgien durch die entschlossenen Reformprozesse und die Anbindung des Landes an die EU offen stehen.

Ein Zeichen von „Mut und Weitsicht“ nennt die Deutsche Botschafterin in Georgien in einer Erklärung das umfangreiche Paket an Maßnahmen zur Versöhnung zwischen Georgien, Abchasien und Süd-Ossetien, das die georgische Regierung heute verabschiedet hat.
Potential noch nicht ausgeschöpft: Kleine und mittlere Unternehmen in Georgien beginnen zunehmend die Möglichkeiten, die ihnen durch das Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union geboten werden, zu nutzen.
Schon bald sollen zahlreiche weitere georgische Unternehmen Zugang zum europäischen Markt bekommen. Das hat EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström am Rande des Treffens des EU-Georgien-Assoziationsrats in Aussicht gestellt. Der Absatzmarkt für georgische Produkte wird sich dadurch weiter deutlich ausweiten.
In ihrem Ranking der weltweiten wirtschaftlichen Freiheit 2018 stufte die Heritage Foundation Georgien auf den 16. Platz (von insgesamt 186) ein. Damit wurden erneut die Erfolge der wirtschaftlichen und politischen Reformen Georgiens international anerkannt und bestätigt.
Auch die jüngsten Verhandlungen um ein Handelsabkommen zwischen Georgien und Russland blieben ohne konkreten Abschluss.
Georgien und Usbekistan wollen nach Chancen suchen, um die gegenseitigen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen auszubauen und sich im Verkehrswesen enger abzustimmen.
Die beiden Freihandelszonen Anaklia City an der georgischen Schwarzmeerküste und Khorgos in Kasachstan, nahe der chinesischen Grenze, sehen ihre Zukunft in einer engen Zusammenarbeit. Bei einem Treffen in Khorgos haben Vertreter beider Organisationen dieser Tage eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.
Im vergangenen Jahr wurden in Georgien Waren im Wert von 10,7 Mrd. US-Dollar ein-, bzw. ausgeführt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 13,8%. Vor allem der Wert aller Exporte nahm proportional stark zu.