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Ein vom Bürgermeister der Stadt initiiertes Fußballspiel hat in Tbilisi eine Gruppe georgischer Bürger und afrikanischer Studenten versöhnt, die vor Kurzem auf einem Fußballplatz in einen heftigen Streit gerieten, der in Handgreiflichkeiten mündete und, angeblich, auch zu rassistischen Beschimpfungen eskaliert sein soll.
Ein Angriff auf eine Gruppe schwarzer Studenten hat den Bürgermeister von Tbilisi veranlasst, Stellung zu beziehen: "Dies ist nicht das wahre Gesicht dieser Stadt", sagte Kakha Kaladze.
Erneut hat ein Baustellen-Unfall in Tbilisi tragische Folgen. Bei Renovierungsarbeiten an einem Gebäude im Zentrum von Tbilisi löste sich eine Glasplatte und fiel auf eine Gruppe Schüler, die unterhalb des Gebäudes auf dem offenbar nicht abgesperrten Gehweg entlang gingen. Einer der Schüler erlag wenig später seinen schweren Verletzungen. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.
Die Stadtregierung von Tbilisi führt härtere Strafen für Verstöße auf Baustellen und gegen Bauvorschriften ein. Bis zu 30.000 GEL (ca. 12.000 EUR) können künftig ohne Vorwarnung fällig werden, wenn Sicherheitsstandards nicht eingehalten oder Vorschriften umgangen werden.
Der neugewählte Bürgermeister von Tbilisi, Kakha Kaladze, zeigt auch dem Baugewerbe, dass neue Zeiten begonnen haben: Konsequent geht die Stadtregierung gegen die Nichteinhaltung von Sicherheitsstandards auf den zahlreichen Baustellen in der georgischen Hauptstadt vor.
Einige der größten und besten ehemaligen Fußballer der jüngeren Sportgeschichte schnürten am Wochenende nochmal ihre Fußballschuhe in der Tbilisi Dinamo Arena, um Spenden für die Wiederaufforstung der von Waldbränden schwer getroffenen Region Borjomi zu sammeln.

Die georgische Fußball-Nationalmannschaft kam am Samstag gegen Irland zu einem Remis. In der Qualifikation für die Fifa-Weltmeisterschaft wird es für die kleine Fußballnation trotzdem schwierig, einen Platz für die WM in Russland zu erspielen.