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Holz ist nach wie vor eine der wichtigsten Ressourcen im täglichen Leben für viele Menschen in Georgien - vor allem in den ländlichen Gebieten. Traditionell galt der Wald als Gemeingut. Den Georgiern war es erlaubt, ihr Brennholz kostenfrei aus den umliegenden Wäldern zu holen. Doch der unkontrollierte Holzeinschlag eskalierte zunehmend zu einem von kriminellen Bänden organisierten Holzraub, der nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch immensen Schaden verursachte. Die Waldbrände im vergangenen Jahr standen in direktem Zusammenhang damit.
Frankreich und Georgien werden zukünftig die organisierte Kriminalität gemeinsam bekämpfen. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten der georgische Innenminister Giorgi Gakharia und sein französischer Amtskollege Gerard Collomb in Paris.
Im Rahmen einer konzertierten, über mehrere Monate hinweg vorbereiteten Aktion haben spanische Polizisten, unterstützt von georgischen Ermittlern, Europol und Interpol, insgesamt 129 Personen festgenommen. Die Verhafteten stehen im Verdacht, Mitglieder eines internationalen Verbrechersyndikats zu sein.
Die georgische Polizei hat die Zelte, mit denen Protestierende die Hauptstraße in Tbilisi vor dem alten Parlamentsgebäude blockiert hatten, abgebaut und die Straße freigeräumt. Nach einer Auseinandersetzung mit der Polizei wurden Nika Melia, Vorsitzender der Oppositionspartei „Vereinte Nationale Bewegung“, sowie weitere Personen in vorübergehenden Gewahrsam genommen.
Nach den Protesten tausender junger Menschen in der georgischen Hauptstadt Tbilisi, als Reaktion auf eine mit mutmaßlich unangemessener Härte durchgeführten Drogen-Razzia in zwei der "angesagtesten" Musik-Clubs, hat politisch die Aufarbeitung begonnen, während gesellschaftlich die Diskussionen auf breiter Front entflammt sind.
Die Mitgliedschaft oder Unterstützung einer kriminellen Organisation soll in Georgien künftig härter bestraft werden. Das georgische Parlament hat einer entsprechenden Gesetzesänderung zugestimmt.
Ein Angriff auf eine Gruppe schwarzer Studenten hat den Bürgermeister von Tbilisi veranlasst, Stellung zu beziehen: "Dies ist nicht das wahre Gesicht dieser Stadt", sagte Kakha Kaladze.
Mehrere Dutzend Georgier sind aus Nordrhein-Westfalen abgeschoben und mit dem Flugzeug zurück in die georgische Heimat gebracht worden. Maßnahmen wie diese waren in den letzten Monaten zwischen georgischen und deutschen Behörden besprochen worden.
Mehrere Dutzend Ultrakonservative und Nationalisten versammelten sich vor dem Sitz des Fernsehsenders Rustavi 2 in Tbilisi. Sie verlangten eine Entschuldigung des Senders, nachdem sich der Journalist Giorgi Gabunia nach Ansicht der Protestierenden abfällig über die georgisch-orthodoxe Kirche geäußert habe.
Auch Eierwürfe wütender Gegendemonstranten konnte sie nicht aufhalten: Eine Demonstration von Mitgliedern der LGBT-Gemeinde (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender) hat in Tbilisi einfachere Verfahren für die Änderung der Geschlechtsangabe in georgischen Ausweisen gefordert.