Tags : Visaliberalisierung
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Errungenschaft und Herausforderung: Am 28. März 2018 jährt sich zum ersten Mal das Inkrafttreten des Visaabkommens zwischen der Europäischen Union und Georgien. Etwa 250.000 Georgierinnen und Georgier haben in den letzten zwölf Monaten die neuen Möglichkeiten genutzt und sind in den Schengenraum eingereist.
Serbien ist der jüngste Neuzugang in der wachsenden Liste von Ländern, die auf Visaregulierungen für georgische Staatsangehörige verzichten. Der georgische Außenminister Mikheil Janelidze und sein serbischer Amtskollege Ivica Dačić unterzeichneten ein entsprechendes Abkommen während Janelidzes Besuch in Belgrad.
Die georgische Regierung hat weitere Maßnahmen angekündigt, um Verstöße gegen die Vorschriften für visafreie Reisen zu verhindern. So soll dem Parlament kurzfristig ein Entwurf zur Neufassung des Gesetzes über die Änderung von Familiennamen und Vornamen vorgelegt werden.
Um die weiter steigende Zahl von unbegründeten Asylanträgen georgischer Staatsangehöriger einzudämmen, hat Deutschland jetzt den georgischen Behörden seine direkte Unterstützung angeboten. Eine Delegation unter der Führung des Leiters des Stabes Rückkehr im Bundesministerium des Innern und der Beauftragten für Flucht und Migration im Auswärtigen Amt sind dazu nach Tbilisi gereist.
Neuesten Zahlen des georgischen Innenministeriums zufolge haben die meisten Georgierinnen und Georgier die seit März geltende EU-Visaliberalisierung genutzt, um nach Deutschland zu reisen.
Drei Monate nach der Befreiung der Visapflicht für georgische Staatsangehörige, die in die EU einreisen wollen, gibt der parlamentarische Ausschuss für Europäische Integration des georgischen Parlaments aktuelle Zahlen bekannt. Demnach hätten bislang und 37,600 Georgier vom visafreien Reisen profitieren können.
Die erste Reise ohne Visum
Apr, 04, 2017 / 11:51
Gemeinsam mit einer Gruppe georgischer Studentinnen und Studenten reisten Premierminister Giorgi Kvirikashvili und der georgische Außenminister Mikheil Janelidze zur Feier der Aufhebung der Visa-Pflicht zuerst nach Athen, an die Wiege der Idee der Demokratie, und von dort nach Brüssel, in die Hauptstadt der Europäischen Union.