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Tee war einst eines der Hauptprodukte der georgischen Landwirtschaft. Schon Russlands Zaren tranken lieber georgischen als chinesischen Tee. Und auch während der Sowjetzeit gehörten die Teeplantagen in den Regionen entlang der georgischen Schwarzmeerküste zu den einträglichsten landwirtschaftlichen Betrieben. Nichts davon ist geblieben.
Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie unter Teilnahme des Premierministers sowie zahlreicher weiterer Mitglieder der georgischen Regierung wurden in Tbilisi die sterblichen Überreste von 25 Opfern eines Massakers beigesetzt, das russische Soldaten und abchasische Unabhängigkeitskämpfer 1993 an Georgisch-stämmigen Abkhasiern angerichtet hatten.
Das georgische Außenministerium kritisierte in einer öffentlichen Stellungahme den Besuch von Mitgliedern des syrischen Parlaments in Sokhumi, der Hauptstadt der von Russland besetzt gehaltenen georgischen Region Abchasien, scharf.
Vertreter der De-factoRegierung der von Russland besetzt gehaltenen georgischen Region Abchasien besprachen mit Repräsentanten des Assad-Regimes in Damaskus die Aufnahme wirtschaftlicher Beziehungen. Ziel des Rapprochements sei es laut internationalen Beobachtern, die Legitimität der beiden von Russland gestützten „Regierungen“ zu erhöhen.
Am 14. August 1992 eskalierte das Unabhängigkeitsstreben der Abchasen zum Krieg. Mehr als ein Jahr tobten Straßenkämpfe in vielen Städten.