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Der georgische Präsident Giorgi Margvelashvili hat den bisherigen Vize-Außenminister David Dondua zum neuen Botschafter von Georgien in der Republik Österreich ernannt. Mit dem Posten als Botschafter in Österreich verbindet sich das Amt des Vertreters von Georgien in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).
Im Zuge der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) wurde der Abgeordnete des georgischen Parlaments, George Tsereteli, in seinem Amt als Parlamentspräsident der OSZE bestätigt.
Zum Abschluss der in Berlin stattgefundenen Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) verabschiedeten die Delegierten mit großer Mehrheit eine Resolution zum Konflikt zwischen Georgien und Russland um die von Russland besetzten georgischen Gebiete Abchasien und Süd-Ossetien / Tskhinvali.
Die Provokationen der völkerrechtswidrig selbsterklärten „Republik Süd-Ossetien“ erreichen neue Stufen: Das De-facto-Regime von Süd-Ossetien / Tskhinvali hat eine sogenannte „Grenzverlaufskommission“ eingerichtet, die in einer ersten „Amtshandlung“ Anspruch auf ein Gebiet und ein Dorf erklärt, das bislang unzweifelhaft diesseits der sogenannten „Verwaltungslinie“ liegt.
Zahlreiche Staatsvertreter haben in einer Sitzung des Ständigen Rats der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ihre Unterstützung für Georgien bekräftigt und die Politik Russlands in den besetzten georgischen Gebieten verurteilt.
Die Oberhäupter der beiden orthodoxen Kirchen Russlands, Patriarch Kirill und Georgiens, Patriarch Ilia II, scheinen die entscheidende Vermittlerrolle bei den Verhandlungen um die Herausgabe und Überführung des in süd-ossetischem Polizeigewahrsam zu Tode gekommenen Georgiers Archil Tatunasvhili einzunehmen. Wie der georgisch-orthodoxe Patriarch mitteilen ließ, habe ihm sein russischer Amtskollege versichert, dass eine Überführung des Leichnams „unmittelbar“ bevorstehe.
Seit einer Woche verweigert die De-facto Regierung von Tskhinvali / Süd-Ossetien die Überführung des Leichnams des georgischen Staatsbürgers Archil Tatunashvili nach Georgien. Tatunashvili war unter fadenscheinigem Grund festgenommen und unter nach wie vor ungeklärten Umständen während des Verhörs oder im Untersuchungsgefängnis ums Leben gekommen.
Der tödliche Vorfall in Tskhinvali / Süd-Ossetien sorgt international für Empörung. Mehrere EU-Mitgliedsstaaten und internationale Organisationen forderten eine umgehende Übergabe des Leichnams und die Möglichkeit für eine unabhängige Untersuchung der Todesursache. Süd-Ossetien verweigert indessen beides hartnäckig.
Giorgi Zaldastanishvili gehört zu den Diplomaten, die großen Anteil an den Fortschritten haben, die Georgien in den zurückliegenden Jahren bei der Integration in die euroatlantische Gemeinschaft gemacht hat.
Die sogenannten Genfer Gespräche zur Lösung des russisch-georgischen Konflikts bleiben ein zähes Ringen um kleinste Fortschritte. Und nicht selten kehren die georgischen Verhandlungsführer mit wenig mehr als der Erfahrung nach Tbilisi zurück, dass die Vertreter von Abchasien, Süd-Ossetien und Russland alles tun, um auch noch diese kleinsten Fortschritte zu blockieren.