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Zahlreiche Staatsvertreter haben in einer Sitzung des Ständigen Rats der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ihre Unterstützung für Georgien bekräftigt und die Politik Russlands in den besetzten georgischen Gebieten verurteilt.
Die Oberhäupter der beiden orthodoxen Kirchen Russlands, Patriarch Kirill und Georgiens, Patriarch Ilia II, scheinen die entscheidende Vermittlerrolle bei den Verhandlungen um die Herausgabe und Überführung des in süd-ossetischem Polizeigewahrsam zu Tode gekommenen Georgiers Archil Tatunasvhili einzunehmen. Wie der georgisch-orthodoxe Patriarch mitteilen ließ, habe ihm sein russischer Amtskollege versichert, dass eine Überführung des Leichnams „unmittelbar“ bevorstehe.
Seit einer Woche verweigert die De-facto Regierung von Tskhinvali / Süd-Ossetien die Überführung des Leichnams des georgischen Staatsbürgers Archil Tatunashvili nach Georgien. Tatunashvili war unter fadenscheinigem Grund festgenommen und unter nach wie vor ungeklärten Umständen während des Verhörs oder im Untersuchungsgefängnis ums Leben gekommen.
Der tödliche Vorfall in Tskhinvali / Süd-Ossetien sorgt international für Empörung. Mehrere EU-Mitgliedsstaaten und internationale Organisationen forderten eine umgehende Übergabe des Leichnams und die Möglichkeit für eine unabhängige Untersuchung der Todesursache. Süd-Ossetien verweigert indessen beides hartnäckig.
Giorgi Zaldastanishvili gehört zu den Diplomaten, die großen Anteil an den Fortschritten haben, die Georgien in den zurückliegenden Jahren bei der Integration in die euroatlantische Gemeinschaft gemacht hat.
Die sogenannten Genfer Gespräche zur Lösung des russisch-georgischen Konflikts bleiben ein zähes Ringen um kleinste Fortschritte. Und nicht selten kehren die georgischen Verhandlungsführer mit wenig mehr als der Erfahrung nach Tbilisi zurück, dass die Vertreter von Abchasien, Süd-Ossetien und Russland alles tun, um auch noch diese kleinsten Fortschritte zu blockieren.
Die Gruppe der „Freunde von Georgien“ in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) unterstrich mit einem veröffentlichten Schreiben, ihre Unterstützung für die „europäische und euro-atlantische Integration“ von Georgien.
In der zweiten Runde der Lokalwahlen wurden in sechs Bezirken die Bürgermeister per Stichwahl gewählt. Die Kandidaten der Partei Georgischer Traum setzten sich in fünf Bezirken durch, in Ozurgeti gewann ein unabhängiger Kandidat die finale Abstimmung.
Der georgische Finanzminister Dimitry Kumsishvili nimmt in Kasachstan an der Eurasischen Wirtschaftswoche der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) teil.
Das Regierungsbündnis „Georgischer Traum“ hat sich auch bei den Regionalwahlen in Georgien am 21. Oktober 2017 behaupten können. Das Parteienbündnis erhielt landesweit im Durchschnitt 55,7% der Wählerstimmen.