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Die Internationale Frankfurter Buchmesse hat begonnen. Das Ehrengastland Georgien fasziniert mit einem außergewöhnlichen Pavillon, der das Motto „Georgia made by Characters“ im Wortsinne buchstäblich erlebbar macht.
Auch Eierwürfe wütender Gegendemonstranten konnte sie nicht aufhalten: Eine Demonstration von Mitgliedern der LGBT-Gemeinde (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender) hat in Tbilisi einfachere Verfahren für die Änderung der Geschlechtsangabe in georgischen Ausweisen gefordert.
Maurice Wolf ist Fotograf. Einer, der dorthin geht, wo sonst keiner hingeht. Einer, der stehen bleibt an Orten und der Szenarien fotografiert, an denen andere wegschauen und rasch vorübergehen. Das glatte Schöne interessiert ihn nicht. Selten sieht man auf seinen Fotos Sonnenlicht. Gleichwohl hat jedes noch so beängstigend riesenhafte Gebäude auf seinen Fotos eine Ästhetik und Würde; wird noch der Ärmste unter den Armen zur Persönlichkeit. Nicht trotz aller Risse, Wunden und Narben, sondern mit ihnen und wegen ihnen.
Georgien und Jazz – für manche ist das vielleicht nicht die naheliegendste Verbindung. Und doch kann das kleine Land im Südkaukasus auf eine reichhaltige und lange Tradition des Jazz zurückblicken. Insbesondere in der Hauptstadt Tbilisi ist die Musikszene nicht nur fester Bestandteil der Kulturlandschaft - sie wächst auch noch nahezu rasant.
Heute feiern die georgische orthodoxe Kirche und ihre zahlreichen Gläubigen im Land die Aufnahme der Jungfrau Maria in den Himmel. Die Kirchenglocken rufen an diesem landesweiten Feiertag zur Messe und zum Fastenbrechen.
Erneut hat ein Großfeuer in Tbilisi einen Markt für Kleinhändler vernichtet. Wie in den zahlreichen Fällen der zurückliegenden Monate brach das Feuer in der Nacht und offenbar zeitgleich an mehreren Stellen des Marktes aus und konnte trotz des Einsatzes von mehr als 100 Feuerwehrleuten nur insoweit unter Kontrolle gebracht werden, dass angrenzende Areale nicht in Mitleid Schaft gezogen, das vollständige Abbrennen des Marktes aber nicht verhindert wurde.
Die britische Organisation Oxfam veröffentlichte im Juli zusammen mit Development Finance International einen ersten Bericht über ihr Bemühen, den Ungleichheitsindex (CRI) zu senken. Der Index hält die Bemühungen mehrerer Regierungen zur Verringerung der Ungleichheit fest, eines der nachhaltigen Entwicklungsziele, die von den Vereinten Nationen im Jahr 2015 verabschiedet wurden.