Tags : Frieden
Articles
Vertreter der De-facto-Regime in Abchasien und Tskhinvali / Süd-Ossetien haben die in der vergangenen Woche von Premierminister Giorgi Kvirikashvili und Staatsministerin Ketevan Tsikhelashvili vorgestellte Friedensinitiative „A Step Towards a Better Future“ mit teilweise harschen Stellungnahmen abgelehnt.
Ein Zeichen von „Mut und Weitsicht“ nennt die Deutsche Botschafterin in Georgien in einer Erklärung das umfangreiche Paket an Maßnahmen zur Versöhnung zwischen Georgien, Abchasien und Süd-Ossetien, das die georgische Regierung heute verabschiedet hat.
Im Fall des in Tskhinvali / Süd-Ossetien verschleppten und in Polizeigewahrsam zu Tode gekommenen Archil Tatunashvili hat sich erstmals ein Familienmitglied öffentlich geäußert. In einem Interview mit einem georgischen TV-Sender sagte die Mutter von Archil Tatunashvili: „Mein Sohn wurde nicht nur ermordet. Mein Sohn wurde brutal gefoltert und dann hingerichtet.“
Vor einer informellen Versammlung der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) formulierte UN-Generalsekretär António Gutteres zwölf Prioritäten für die Weltorganisation im Jahr 2018. Die friedliche Lösung der Konflikte in Europa, einschließlich des Konflikts zwischen Russland und Georgien, habe dabei größte Bedeutung.
Chanukka in Georgien
Dec, 13, 2017 / 12:22
Die jüdischen Gemeinden begehen derzeit auch in Georgien das achttägige Chanukkafest, das an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels von Jerusalem erinnert. Premierminister Giorgi Kvirikashvili entzündete gestern in der Synagoge von Tbilisi die erste der acht Kerzen am Chanukkaleuchter.
Zum 41. Mal seit Beendigung des einwöchigen Kriegs im August 2008, trafen sich die Konfliktparteien (Vertreter der Regierung von Georgien, der De-Facto Regierungen von Abchasien und Süd-Ossetien, sowie von Russland) unter der Moderation der EU, der OSZE und der USA in Genf.
So sehr man es sich wünschen würde, so selten war und ist Frieden ein Zustand – geschlossen, besiegelt und verlässlich für alle Zeit.
Giorgi Kvirikashvili, Premierminister von Georgien, erinnerte in seiner Ansprache an die UN-Generalversammlung an die Erfolge seines Landes, aber auch an die Herausforderungen. Vor allem die russische Besatzungspolitik rief er der Weltgemeinschaft in Erinnerung.
Am 14. August 1992 eskalierte das Unabhängigkeitsstreben der Abchasen zum Krieg. Mehr als ein Jahr tobten Straßenkämpfe in vielen Städten.
Am neunten Jahrestag des Kriegsbeginns zwischen Georgien und Russland gedachten georgische Politiker der Opfer des Krieges und riefen zur Versöhnung der Konfliktparteien auf.