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Das Grubenunglück in Tkibuli, bei dem sechs Menschen ums Leben kamen, hat das Thema "Sicherheit am Arbeitsplatz" zu einem Hauptthema der georgischen Gesellschaft und Politik gemacht. Auch bei einem Treffen zwischen Präsident Giorgi Margvelashvili und Gewerkschaftsvertretern Stand das Thema im Mittelpunkt.
Arbeiter in den Kohleminen von Tkibuli im westlichen Georgien haben die Betreiber der Minen aufgefordert, den Betrieb so lange zu unterbrechen, bis Arbeitsbedingungen und Sicherheitsstandards ein angemessenes Maß erreicht hätten. Im vergangenen Jahr ist es in den Minen zu zwei Unfällen mit zehn Todesopfern gekommen.
Nach dem Tod von sechs Minenarbeitern bei einem Bergwerkunglück in Tkibuli im westlichen Georgien wehen heute landesweit die Fahnen auf Halbmast. Präsident Giorgi Margvelashvili und Premierminister Giorgi Kvirikashvili haben den Familienangehörigen der Verunglückten ihre Anteilnahme zum Ausdruck gebracht und unbürokratische Unterstützung versprochen.
Experten legen Bericht vor: Demnach soll menschliches Versagen zum Skilift-Unfall im georgischen Skigebiet Gudauri geführt haben. Zu diesem Schluss kam die eigens für die Untersuchung des Vorfalls einberufene internationale Expertenkommission.
Experten der internationalen Inspektionsgesellschaft Bureau Veritas begannen mit der Untersuchung der Skiliftanlage im georgischen Skigebiet Gudauri, die aus bislang unbekannten Gründen plötzlich rückwärtsgefahren war und dabei stark beschleunigt hat. Mehrere Fahrgäste wurden dabei verletzt.
Nachdem im georgischen Ski-Ort Gudauri ein Skilift plötzlich rückwärts fuhr, erheblich beschleunigte und deshalb die Fahrgäste regelrecht herauskatapultiert hat, gab der georgische Premierminister Giorgi Kvirikashvili eine Erklärung ab:
Ein Sessellift fuhr im georgischen Ski-Ort Gudauri aus bislang ungeklärten Gründen plötzlich rückwarts und beschleunigte stark. Passagiere mussten aus dem Lift springen oder wurden am Ende der Bahn aus den Sesseln geschleudert.
Erneut hat ein Baustellen-Unfall in Tbilisi tragische Folgen. Bei Renovierungsarbeiten an einem Gebäude im Zentrum von Tbilisi löste sich eine Glasplatte und fiel auf eine Gruppe Schüler, die unterhalb des Gebäudes auf dem offenbar nicht abgesperrten Gehweg entlang gingen. Einer der Schüler erlag wenig später seinen schweren Verletzungen. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.
Bei mehreren Explosionen in einem russischen Munitionsdepot bei Primorskoye in der von Russland besetzten Region Abchasien sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche weitere wurden verletzt behandelt.