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Ein Zeichen von „Mut und Weitsicht“ nennt die Deutsche Botschafterin in Georgien in einer Erklärung das umfangreiche Paket an Maßnahmen zur Versöhnung zwischen Georgien, Abchasien und Süd-Ossetien, das die georgische Regierung heute verabschiedet hat.
Georgien hat im Jahr 2017 und dem bisherigen 2018 über 10.000 ausländische Studentinnen und Studenten willkommen geheißen. Das sind 2.049 Studenten mehr (ca. 20%) als im Vorjahreszeitraum. Der Großteil kam dabei aus Indien (rund 4.000 Studentinnen und Studenten).
Dem Feuilleton des US-amerikanischen Nachrichtensenders CNN gilt Georgiens Hauptstadt Tbilisi als eine von sieben Städten weltweit, die aufgrund ihrer Kunst-, Design- und Kulturszene in diesem Jahr auf jeder Merkliste stehen sollten – neben Paris, Tokyo oder Toronto.
„Das Regierungsprogramm, Georgien zu einem attraktiven Investitionsstandort zu machen, erweist sich als erfolgreich“, schreibt der Internationale Währungsfonds (IWF). In einem Gespräch mit dem georgischen Wirtschaftsminister Dimitry Kumsishvili und dem Direktor der Nationalbank von Georgien, Koba Gvenetadze, spricht er über die aktuelle Wirtschaftslage Georgiens.
Eine nicht repräsentative Umfrage des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) und des zuständigen nationalen Bürgerbeauftragten haben ergeben, dass georgische Schüler relativ häufig Misshandlungen durch ihre Lehrer und Mitschüler ausgesetzt seien.
Im Dienste der georgisch-italienischen Beziehungen besuchte der Präsident von Georgien, Giorgi Margvelashvili, Italien und besprach dort mit Regierungsvertretern die bilaterale Zusammenarbeit, der zuletzt vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht Aufmerksamkeit zukam.
Giorgi Kvirikashvili, Premierminister von Georgien, erinnerte in seiner Ansprache an die UN-Generalversammlung an die Erfolge seines Landes, aber auch an die Herausforderungen. Vor allem die russische Besatzungspolitik rief er der Weltgemeinschaft in Erinnerung.
Über dreißig georgische Schulen wurden mit Fördergeldern der unabhängigen US-Amerikanischen Entwicklungshilfeagentur Millennium Challenge Corporation (MCC) vollständig saniert. Dank der Initiative wurde das Lernumfeld für über 10.000 Schüler maßgeblich verbessert. Weitere Bildungseinrichtungen sollen folgen.
Die Reformpläne der georgischen Regierung waren Thema eines Treffens zwischen Premierminister Giorgi Kvirikashvili und dem Präsidenten der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), Sir Suma Chakrabarti.
Das georgische Bildungsministerium hat dem Antrag des türkischen Demirel Colleges Tbilisi auf Verlängerung der Lehrbefugnis und Schullizenz nicht stattgegeben. Grund seien „mehrere Verstöße“ gegen Richtlinien für Bildungseinrichtungen des Landes. Unter anderem nennt die Stellungnahme des Ministeriums „unverhältnismässig aufwendige und intransparente Aufnahme- und Prüfungsverfahren“.