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Mit den Stimmen der Regierungsfraktion hat das georgische Parlament in erster Lesung den Weg frei gemacht für die neue Friedensinitiative „A Step Towards A Better Future“.
Vertreter der De-facto-Regime in Abchasien und Tskhinvali / Süd-Ossetien haben die in der vergangenen Woche von Premierminister Giorgi Kvirikashvili und Staatsministerin Ketevan Tsikhelashvili vorgestellte Friedensinitiative „A Step Towards a Better Future“ mit teilweise harschen Stellungnahmen abgelehnt.
Ein Zeichen von „Mut und Weitsicht“ nennt die Deutsche Botschafterin in Georgien in einer Erklärung das umfangreiche Paket an Maßnahmen zur Versöhnung zwischen Georgien, Abchasien und Süd-Ossetien, das die georgische Regierung heute verabschiedet hat.
Versöhnung trotz Verbrechen. Unbeirrt durch den gewaltsamen Tod von Archil Tatunishvili will die georgische Regierung an ihrem Kurs einer Politik der „Wiedervereinigung durch Versöhnung“ mit den besetzen Gebieten festhalten. Das hat Premierminister Giorgi Kvirikashvili nach einer Sitzung des Kabinetts bekräftigt.
Die Untersuchungen am Leichnam des verstorbenen Archil Tatunashvili haben ergeben, dass er vor seinem Tod Verletzungen erlitt. Der Gouverneur der Region Akhalgori, Nugzar Tinikashvili, bestätigte dieser Erkenntnis gegenüber Medienvertretern.
Der tödliche Vorfall in Tskhinvali / Süd-Ossetien sorgt international für Empörung. Mehrere EU-Mitgliedsstaaten und internationale Organisationen forderten eine umgehende Übergabe des Leichnams und die Möglichkeit für eine unabhängige Untersuchung der Todesursache. Süd-Ossetien verweigert indessen beides hartnäckig.
Nach dem vierten Treffen des EU-Georgien-Assoziationsrats in Brüssel zeigten sich die Vertreter beider Seiten hochzufrieden mit der Entwicklung der Beziehungen zwischen Georgien und der Europäischen Union seit der letzten Zusammenkunft des Rats Ende 2016.
Die georgische Bürgerrechtsaktivistin Tamar Mearakishvili wurde nach ihrer Festsetzung durch süd-ossetische Sicherheitskräfte vorerst wieder freigelassen. Mearakishvili setzt sich in ihrer Heimat Süd-Ossetien für die Rechte der Menschen ein und ist eine ausgesprochene Kritikerin der De-facto Regierung in der von Russland besetzten Region.
Die Stellungahme der Staatsministerin für Versöhnung und bürgerliche Gleichstellung, Ketevan Tsikhelashvili, zum neunten Jahrestag des Kriegsbeginns zwischen Russland und Georgien aus dem Englischen.
Am neunten Jahrestag des Kriegsbeginns zwischen Georgien und Russland gedachten georgische Politiker der Opfer des Krieges und riefen zur Versöhnung der Konfliktparteien auf.