Tags : Diskriminierung
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Ab dem kommenden Jahr will die De-facto-Regierung der von Russland besetzten georgischen Region Abchasien die bisher gültigen Pässe abschaffen und neue Reisedokumente einführen. Diese sollen jedoch so gut wie unmöglich zu beschaffen sein – insbesondere für Bewohner mit georgischen Wurzeln.
Eine separate Abteilung zum Schutz der Menschenrechte im georgischen Innenministerium soll ab sofort helfen, Gewalt gegen Frauen, häusliche Gewalt und Diskriminierung von Minderheiten gezielter zu bekämpfen und, im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit, generell stärker ins Bewusstsein der georgischen Gesellschaft zu rücken.
Die georgische Staatsministerin für Versöhnung und bürgerliche Gleichstellung, Ketevan Tsikhelashvili, kritisiert, dass Schulen in Süd-Ossetien künftig nicht mehr auf Georgisch unterrichten dürfen, als „extrem alarmierend“ und beschreibt den Vorgang als „ethnische Diskriminierung“.