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Holz ist nach wie vor eine der wichtigsten Ressourcen im täglichen Leben für viele Menschen in Georgien - vor allem in den ländlichen Gebieten. Traditionell galt der Wald als Gemeingut. Den Georgiern war es erlaubt, ihr Brennholz kostenfrei aus den umliegenden Wäldern zu holen. Doch der unkontrollierte Holzeinschlag eskalierte zunehmend zu einem von kriminellen Bänden organisierten Holzraub, der nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch immensen Schaden verursachte. Die Waldbrände im vergangenen Jahr standen in direktem Zusammenhang damit.
Die georgische Polizei hat die Zelte, mit denen Protestierende die Hauptstraße in Tbilisi vor dem alten Parlamentsgebäude blockiert hatten, abgebaut und die Straße freigeräumt. Nach einer Auseinandersetzung mit der Polizei wurden Nika Melia, Vorsitzender der Oppositionspartei „Vereinte Nationale Bewegung“, sowie weitere Personen in vorübergehenden Gewahrsam genommen.
Mit kleinen spontanen Protestaktionen vor verschiedenen Regierungsgebäuden haben Aktivisten für mehr Toleranz gegenüber der Gemeinschaft der LGBT (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender) in Georgien geworben. Parallel organisierte die georgisch-orthodoxe Kirche einen Umzug, in dessen Mittelpunkt der Wert der „traditionellen“ Familie stand.
Auch Eierwürfe wütender Gegendemonstranten konnte sie nicht aufhalten: Eine Demonstration von Mitgliedern der LGBT-Gemeinde (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender) hat in Tbilisi einfachere Verfahren für die Änderung der Geschlechtsangabe in georgischen Ausweisen gefordert.
Ein Gefangenenaustausch zwischen Georgien und den beiden georgischen, aber von Russland besetzt gehaltenen Regionen Süd-Ossetien und Abchasien hat zu mehrtägigen, heftigen Protesten in Abchasien geführt. Wütende Demonstranten forderten den Rücktritt von De-facto Präsident Raul Khajimba.
Anhänger von Mikheil „Misha“ Saakashvili gingen gestern in Tbilisi auf die Straße, um gegen eine eventuelle Auslieferung des georgischen Ex-Präsidenten von der Ukraine nach Georgien zu protestieren.
Ein Streik einer Gruppe von Arbeitern der staatlichen Eisenbahngesellschaft ist in Tbilisi eskaliert. Die Polizei verhaftete zehn Personen wegen angeblichem Vandalismus und Widerstand gegen die Staatsgewalt.
In Tbilisi gingen Mitglieder der georgischen Frauenrechtsbewegung und Sympathisanten auf die Straße, um für mehr Gerechtigkeit für Frauen zu demonstrieren und auf die Gefahr durch ultrakonservative Gruppierungen aufmerksam zu machen.