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In Luxemburg gilt Georgien künftig als „sicheres Herkunftsland“. Damit kann schneller über den Status von georgischen Asylbewerbern entschieden und diese gegebenenfalls schneller rückgeführt werden.
Konstruktive Lösungen, statt vorschneller Folgerungen: Die Forderung der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, das Visaabkommen zwischen der EU und Georgien auf den Prüfstand zu stellen, gefährdet die großen Errungenschaften der EU-Georgien-Partnerschaft. Um das Problem mit gescheiterten Asylanträgen anders zu lösen, könnte Georgien stattdessen zum „sicheren Herkunftsland“ erklärt werden.
Die georgische Regierung hat umgehende Maßnahmen angekündigt, um die Probleme auszuräumen, die ihr bei der Umsetzung der Visaliberalisierung zur Kenntnis gebracht wurden.
Rebecca Harms, Abgeordnete im EU-Parlament und eine der führenden Persönlichkeiten des Realo-Flügels der Grünen, hat im Rahmen eines Aufenthalts in Georgien, den inhaftierten türkischen Schuldirektor, Musatafa Çabuk, besucht und im Anschluss daran die georgische Regierung aufgefordert, Cabuk auf keinen Fall an die Türkei auszuliefern.