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Die georgische Regierung hat umgehende Maßnahmen angekündigt, um die Probleme auszuräumen, die ihr bei der Umsetzung der Visaliberalisierung zur Kenntnis gebracht wurden.
Seit dem 28. März 2017 können Georgier, ohne vorher ein Visum beantragen zu müssen, in alle EU-Mitgliedsstaaten reisen, die das Schengener Abkommen unterzeichnet haben. In den ersten sechs Monaten sein Inkrafttreten nutzten 90.000 Georgier diese Möglichkeit.
Eine Delegation von 26 US-Firmen befindet sich derzeit in Georgien, um Investitionschancen auszuloten und sich mit der georgischen Wirtschaft vertraut zu machen.
Drei Monate nach der Befreiung der Visapflicht für georgische Staatsangehörige, die in die EU einreisen wollen, gibt der parlamentarische Ausschuss für Europäische Integration des georgischen Parlaments aktuelle Zahlen bekannt. Demnach hätten bislang und 37,600 Georgier vom visafreien Reisen profitieren können.
Seit der visabefreiung für georgische Staatsangehörige, die in den Schengener Raum reisen möchten, haben rund 20.000 Georgier die Chance ergriffen, um frei und ohne bürokratischen Aufwand in die EU einzureisen.
„Closer than ever“ („Näher denn je“) steht auf einer großen Anzeigetafel am Flughafen von Vilnius in Litauen. Das „O“ ist herzförmig und umfasst die georgische Flagge. Litauen begrüßt den georgischen Präsidenten, der seinen ersten Staatsbesuch innerhalb der EU nach der Visabefreiung für Georgier begeht.
Seit dem 28. März dürfen georgische Staatsbürger ohne Visum in alle EU-Länder reisen, die sich dem Abkommen von Schengen angeschlossen haben. Gefeiert wird dieser nicht nur symbolisch, sondern auch wirtschaftlich sehr bedeutende Schritt auf dem Weg der Anbindung des Landes an Europa, im ganzen Land.