Tags : Medien
Articles
Essen ist seine Leidenschaft. Jetzt wurde sie ihm zum Verhängnis. Ausgerechnet in einem georgischen Restaurant im Zentrum von Kiew wurde Mikheil Saakashvili heute erneut verhaftet - aber diesmal professioneller.
Der georgische Präsident Giorgi Margvelashvili hat sein Veto gegen die vom Parlament beschlossenen Änderungen der Gesetze zur Regelung der Befugnisse des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens in Georgien eingelegt.
Gestern Abend hat ein Gericht in Kiev entschieden, Mikheil Saakashvili nicht unter vorläufigen Hausarrest zu stellen. Der ehemalige georgische Präsident wird beschuldigt, Teil einer kriminellen Organisation zu sein. Saakashvili streitet sämtliche Vorwürfe ab.
Laila Mustafaeva, Journalistin und Ehefrau des vor wenigen Monaten entführten Journalisten Afghan Mukhtarli, befindet sich nach Angaben ihres Anwalts zusammen mit ihrem Sohn in Deutschland.
Zum Abschluss seines zweitägigen Aufenthalts in Tbilisi äußert sich Harlem Désir, OSZE-Beauftragter für Medienfreiheit, positiv zu den anvisierten Verfassungsreformen des Landes. Große Sorge bereite ihm jedoch der Entführungsfall des aserbaidschanischen Journalisten Afgan Mukhtarli.
Die Gewährleistung der Medienfreiheit ist ein wichtiger Bestandteil der Reformanstrengungen, denen sich die georgische Regierung verschrieben hat. Trotz einiger Fortschritte besteht weiterer Aufholbedarf. Deshalb verstärkt die Regierung nun die Zusammenarbeit mit der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).
Der Jahresbericht der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ bescheinigt Georgien deutliche Fortschritte hinsichtlich Pluralität, Transparenz und Freiheit der Medien im Land.
Georgien bereitet sich auf die Hochsaison des Tourismus vor: Auch in diesem Jahr soll der positive Trend im Bereich Tourismus, einem der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Landes, fortgesetzt werden. Eine großangelegte Marketingkampagne soll dazu beitragen. Sie startet dieser Tage in 14 verschiedenen Ländern, darunter auch Deutschland, Italien, Russland, der Türkei und der Ukraine.