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Die georgische Regierung hat Unterstellungen des in Aserbaidschan inhaftierten Journalisten Afghan Mukhtarli zurückgewiesen, sie habe von seiner Entführung gewusst oder sei womöglich daran beteiligt gewesen.
Eine separate Abteilung zum Schutz der Menschenrechte im georgischen Innenministerium soll ab sofort helfen, Gewalt gegen Frauen, häusliche Gewalt und Diskriminierung von Minderheiten gezielter zu bekämpfen und, im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit, generell stärker ins Bewusstsein der georgischen Gesellschaft zu rücken.
Der Generalsekretär des Europarates, Thorbjørn Jagland, stellte gestern seinen Bericht zu neuesten Entwicklungen im Konflikt um die beiden georgischen, von Russland besetzt gehaltenen Regionen Abchasien und Süd-Ossetien vor.
Das Georgien, das vor 25 Jahren inmitten von Wirrungen um das Ende der Sowjetunion und der eigenen Unabhängigkeit den Vereinten Nationen (UN) beitrat, hat in vielerlei Hinsicht wenig mit dem Georgien zu tun, das heute ein aktives und hoch angesehenes Mitglied der Weltgemeinschaft ist.
Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie unter Teilnahme des Premierministers sowie zahlreicher weiterer Mitglieder der georgischen Regierung wurden in Tbilisi die sterblichen Überreste von 25 Opfern eines Massakers beigesetzt, das russische Soldaten und abchasische Unabhängigkeitskämpfer 1993 an Georgisch-stämmigen Abkhasiern angerichtet hatten.
Auf Initiative der EU, Argentinien und der Mongolei unterzeichneten am Rande der UN-Generalversammlung insgesamt 58 Nationen, darunter auch Georgien, ein Abkommen zur Gründung einer Allianz, die den Handel von Folterinstrumenten verhindern will.
Am Rande der UN-Generalversammlung in New York besprechen die Vertreter der georgischen Regierung gestern mit Regierungschefs und Vertretern internationaler Organisationen die Rolle von Georgien in der Welt und den Stand der internationalen Beziehungen allgemein.
Die Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen hat die Freilassung des in Aserbaidschan in Haft festgehaltenen Journalisten Afghan Mukhtarli gefordert.
Die georgische Bürgerrechtsaktivistin Tamar Mearakishvili wurde nach ihrer Festsetzung durch süd-ossetische Sicherheitskräfte vorerst wieder freigelassen. Mearakishvili setzt sich in ihrer Heimat Süd-Ossetien für die Rechte der Menschen ein und ist eine ausgesprochene Kritikerin der De-facto Regierung in der von Russland besetzten Region.
In Tbilisi gingen Mitglieder der georgischen Frauenrechtsbewegung und Sympathisanten auf die Straße, um für mehr Gerechtigkeit für Frauen zu demonstrieren und auf die Gefahr durch ultrakonservative Gruppierungen aufmerksam zu machen.