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Die fortgesetzte Integration in die europäische Gemeinschaft bleibt eines der Hauptziele auch der neuen georgischen Regierung unter Premierminister Mamuka Bakhtadze. Bakhtadze erhofft sich durch den pro-europäischen Kurs auch Fortschritte bei der Wiedervereinigung mit den von Russland besetzten Gebieten Abchasien und Tskhinvali / Süd-Ossetien.
Die Europäische Kommission hat Verbesserungen beim Schutz der Arbeitnehmerrechte und der Einhaltung von Sicherheitsstandards in Georgien angemahnt. Die Kommission sei „besorgt“ darüber, dass entscheidende Fortschritte ausblieben. Verbessere sich die Situation nicht, könnte Georgien dadurch gegen das Assoziationsabkommen mit der EU verstoßen.
Tee war einst eines der Hauptprodukte der georgischen Landwirtschaft. Schon Russlands Zaren tranken lieber georgischen als chinesischen Tee. Und auch während der Sowjetzeit gehörten die Teeplantagen in den Regionen entlang der georgischen Schwarzmeerküste zu den einträglichsten landwirtschaftlichen Betrieben. Nichts davon ist geblieben.
Vertreter der De-facto-Regime in Abchasien und Tskhinvali / Süd-Ossetien haben die in der vergangenen Woche von Premierminister Giorgi Kvirikashvili und Staatsministerin Ketevan Tsikhelashvili vorgestellte Friedensinitiative „A Step Towards a Better Future“ mit teilweise harschen Stellungnahmen abgelehnt.
Die neue Friedensinitiative „Ein Schritt in eine bessere Zukunft“ der georgischen Regierung stößt international auf breite Zustimmung und Unterstützung.
Versöhnung trotz Verbrechen. Unbeirrt durch den gewaltsamen Tod von Archil Tatunishvili will die georgische Regierung an ihrem Kurs einer Politik der „Wiedervereinigung durch Versöhnung“ mit den besetzen Gebieten festhalten. Das hat Premierminister Giorgi Kvirikashvili nach einer Sitzung des Kabinetts bekräftigt.
Potential noch nicht ausgeschöpft: Kleine und mittlere Unternehmen in Georgien beginnen zunehmend die Möglichkeiten, die ihnen durch das Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union geboten werden, zu nutzen.
Der Tod eines bis vor Kurzem unbekannten georgischen Bürgers wird zum Fanal und zum Symbol: In einer bislang noch nie dagewesenen, Parteien übergreifenden Einigkeit hat das georgische Parlament eine Resolution verabschiedet, die die „fortdauernde Verletzung elementarer Menschenrechte durch die Russische Föderation in den besetzten Gebieten“ aufs Schärfste verurteilt.
Die EU zieht eine positive Bilanz hinsichtlich der millionenschweren Förderprogramme in Georgien. Insbesondere die Programme zur Förderung von Berufsausbildung und Beschäftigung, aber auch die zivilgesellschaftlichen Projekte seien ein „sehr großer Erfolg“, sagte der Botschafter der EU in Georgien, Janos Herman – und versprach zugleich eine Fortsetzung der finanziellen Unterstützung der EU.
Mit einem großen Geschenk besuchte der dänische Außenminister Georgien. Im Mittelpunkt des Treffens zwischen den Außenministern von Dänemark und Georgien in Tbilisi stand die Integration von Georgien in die europäische und die euroatlantische Gemeinschaft und die Reformen im Land.