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Tee war einst eines der Hauptprodukte der georgischen Landwirtschaft. Schon Russlands Zaren tranken lieber georgischen als chinesischen Tee. Und auch während der Sowjetzeit gehörten die Teeplantagen in den Regionen entlang der georgischen Schwarzmeerküste zu den einträglichsten landwirtschaftlichen Betrieben. Nichts davon ist geblieben.
Wenige Orte in den modernen Großstädten umgibt eine ähnliche Aura, wie den Bahnhof: Ankunfts- und Abschiedspunkt für Reisende, Treffpunkt für Menschen aus allen möglichen Gewerben und Arbeitsplatz für viele andere. In Tbilisi erzählen der Bahnhof und die, die ihn bevölkern auch von der Geschichte des ganzen Landes.
Dass georgischer Wein zunehmend sowohl an Bekanntheit als auch an Beliebtheit gewinnt, ist mittlerweile keine Neuigkeit mehr. Dass er aber nun auch im Guinness-Buch der Rekorde steht, sehr wohl. Jüngste Funde haben Forscher dazu veranlasst den georgischen Wein mit seinen rund 8,000 Jahren alter Geschichte als den ältesten der Welt zu küren.
Wer je georgische Luft geatmet, die Sonne hinter dem Kaukasus aufgehen und die Tautropfen von den Trauben in der weiten Ebene von Kakhetien trocknen sah; wer je zu Gast bei einer georgischen Supra war...
Die Tagesschau beschäftigt sich in einem Beitrag auf ihrer Internetseite mit den Hoffnungen und Herausforderungen, die Georgien auf seinem Weg zu einer engeren Anbindung an Europa hat.
Was in vielen, vor allem georgischen Kreisen, seit Langem vermutet wurde, ist nun von einem internationalen Team von Wissenschaftlern bewiesen worden: In Georgien finden sich die weltweit ältesten bekannten Hinweise auf die Herstellung von Wein.
Die Klosteranlage in Gelati aus dem 12. Jahrhundert wurde von der UNESCO zurück auf die Liste der Weltkulturerbestätten gesetzt.