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Weitere Klatsche: Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft verlor erwartungsgemäß, aber in der Deutlichkeit doch etwas überraschend, mit 0:64 Punkten gegen die „Lelos“, die Nationalmannschaft von Georgien. Vor einer Woche hatte Deutschland bereits gegen Rumänien schlecht ausgesehen. Resultat hier war ein 6:85.
Die von Nordrhein-Westfalen geforderte Überprüfung der Visa-Freiheit für Georgier war eines der Top-Themen für die georgische Delegation während ihres Besuchs der Münchner Sicherheitskonferenz.
Konstruktive Lösungen, statt vorschneller Folgerungen: Die Forderung der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, das Visaabkommen zwischen der EU und Georgien auf den Prüfstand zu stellen, gefährdet die großen Errungenschaften der EU-Georgien-Partnerschaft. Um das Problem mit gescheiterten Asylanträgen anders zu lösen, könnte Georgien stattdessen zum „sicheren Herkunftsland“ erklärt werden.
Die georgische Regierung hat umgehende Maßnahmen angekündigt, um die Probleme auszuräumen, die ihr bei der Umsetzung der Visaliberalisierung zur Kenntnis gebracht wurden.
Mit klaren Worten an ihre eigenen Landsleute hat die georgische Regierung auf das Ersuchen der nordrhein-westfälischen Landesregierung reagiert, die Visafreiheit für Georgier, die nach Deutschland reisen wollen, auf den Prüfstand zu stellen.
In ihrem Ranking der weltweiten wirtschaftlichen Freiheit 2018 stufte die Heritage Foundation Georgien auf den 16. Platz (von insgesamt 186) ein. Damit wurden erneut die Erfolge der wirtschaftlichen und politischen Reformen Georgiens international anerkannt und bestätigt.
Die Jury der SWR Bestenliste hat den Roman „Dagny oder ein Fest der Liebe“ des georgischen Autors Zurab Karumidze im Februar 2018 auf den dritten Platz gewählt.
Vor den Hintergrund wachsender chinesischer Investitionen in Georgien hat die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) ihre jüngste Analyse der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes gestellt.
Deutschland stellt im Rahmen des NATO-Programms „Substantial NATO-Georgia Package“ weitere 500.000 Euro für den Ausbau zweier militärischer Ausbildungs- und Trainingszentren in Georgien bereit.
Das Debütwerk „Scary Mother“ der georgischen Regisseurin Ana Urushadze wird die „Woche der Kritik“ in Berlin eröffnen und den teilnehmenden Filmkritikern die Gelegenheit bieten, den innovativen Film gemeinsam zu analysieren und zu diskutieren.