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Auch die jüngsten Verhandlungen um ein Handelsabkommen zwischen Georgien und Russland blieben ohne konkreten Abschluss.
Die USA haben den abermals wachsenden Druck Russlands auf die besetzten Gebiete in Georgien in einer offiziellen Stellungnahme verurteilt. Darin heißt es: „Die Position der USA hinsichtlich der Gebiete von Abchasien und Süd-Ossetien ist unbeirrbar: Die USA unterstützen vollends die territoriale Integrität von Georgiens international anerkannten Landesgrenzen.“
Das georgische Außenministerium in Tbilisi verurteilte die Ratifikation eines Abkommens zwischen Russland und der von russischen Truppen besetzten Region Süd-Ossetien, das die Integration des süd-ossetischen Militärs in die russische Armee vorbereitet, aufs Schärfste.
Das U.S. State Department listet Georgien auch 2018 als Reiseziel der sichersten Kategorie „Exercise normal precautions“ für alle US-Amerikaner. Ausgenommen von dieser Empfehlung sind die beiden von Russland besetzten Regionen Abchasien und Süd-Ossetien – diese gelten als riskant für Reisende.
Ein Gefangenenaustausch zwischen Georgien und den beiden georgischen, aber von Russland besetzt gehaltenen Regionen Süd-Ossetien und Abchasien hat zu mehrtägigen, heftigen Protesten in Abchasien geführt. Wütende Demonstranten forderten den Rücktritt von De-facto Präsident Raul Khajimba.
Im Vergleich zum Vorjahr nahmen 2017 deutlich weniger Menschen aus Tskhinvali / Süd-Ossetien die für sie kostenlose medizinische Versorgung des georgischen Gesundheitssystems in Anspruch. Die georgische Regierung wirft der De-facto-Regierung in dem von Russland besetzten Gebiet ein künstliches Errichten von Hindernissen vor.
In ihren Neujahrsansprachen riefen sowohl der georgische Staatspräsident, Giorgi Margvelashvili, als auch der georgische Premierminister, Giorgi Kvirikashvili, zur Versöhnung und zur Wiedervereinigung zwischen Georgien und den von Russland besetzten georgischen Gebieten Abchasien und Tskhinvali / Süd-Ossetien auf. Nur gemeinsam könne man als Volk stark und frei sein.
Die gestern an der Verwaltungslinie zwischen Georgien und dem von Russland besetzten georgischen Gebiet von Süd-Ossetien/Tskhinvali verschleppte und festgehaltene Georgierin ist wieder frei.
Eine georgische Frau aus dem Dorf Khurvaleti soll an der sogenannten Verwaltungslinie zur von Russland besetzten georgischen Region Süd-Ossetien von Soldaten der dortigen De-facto-Regierung verschleppt worden sein. Ihr Aufenthaltsort ist derzeit unbekannt, es wird aber erwartet, dass sie gegen die Zahlung eines Lösegeldes zeitnah wieder freikommt.
Das Schweizer Unternehmen SGS soll an Stationen entlang von drei neu eingerichteten „Handelskorridoren“ künftig den Warenaustausch zwischen Russland und Georgien überwachen und mittels elektronischer Tracking-Systeme Informationen über sämtliche gehandelte Waren an den Zoll in beiden Ländern übermitteln.