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Zahlreiche Staatsvertreter haben in einer Sitzung des Ständigen Rats der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ihre Unterstützung für Georgien bekräftigt und die Politik Russlands in den besetzten georgischen Gebieten verurteilt.
Der Staatliche Sicherheitsdienst von Georgien hat dem Parlament seinen jährlichen Bericht über die Entwicklung der Sicherheitslage im Land vorgelegt. Der Bericht bekräftigt einmal mehr: Die aggressive russische Außenpolitik stellt die größte Bedrohung für Georgien dar.
Die georgische Regierung hat ein Paket an Maßnahmen beschlossen, das der von Russland betriebenen Teilung des Landes entgegenwirken und den Bewohnern der besetzten Gebiete Abchasien und Süd-Ossetien neue Möglichkeiten der Teilhabe an Errungenschaften geben soll, die den übrigen Bürgern von Georgien durch die entschlossenen Reformprozesse und die Anbindung des Landes an die EU offen stehen.

Ein Zeichen von „Mut und Weitsicht“ nennt die Deutsche Botschafterin in Georgien in einer Erklärung das umfangreiche Paket an Maßnahmen zur Versöhnung zwischen Georgien, Abchasien und Süd-Ossetien, das die georgische Regierung heute verabschiedet hat.
Im Fall des in Tskhinvali / Süd-Ossetien verschleppten und in Polizeigewahrsam zu Tode gekommenen Archil Tatunashvili hat sich erstmals ein Familienmitglied öffentlich geäußert. In einem Interview mit einem georgischen TV-Sender sagte die Mutter von Archil Tatunashvili: „Mein Sohn wurde nicht nur ermordet. Mein Sohn wurde brutal gefoltert und dann hingerichtet.“
Versöhnung trotz Verbrechen. Unbeirrt durch den gewaltsamen Tod von Archil Tatunishvili will die georgische Regierung an ihrem Kurs einer Politik der „Wiedervereinigung durch Versöhnung“ mit den besetzen Gebieten festhalten. Das hat Premierminister Giorgi Kvirikashvili nach einer Sitzung des Kabinetts bekräftigt.
Kein Einlenken von Russland und Tskhinvali. Zwei georgische Staatsbürger sind an der Verwaltungslinie zu Tskhinvali / Süd-Ossetien verschleppt worden. Die zuständigen georgischen und internationalen Behörden arbeiten auf ihre Freilassung hin.
Die Untersuchungen am Leichnam des verstorbenen Archil Tatunashvili haben ergeben, dass er vor seinem Tod Verletzungen erlitt. Der Gouverneur der Region Akhalgori, Nugzar Tinikashvili, bestätigte dieser Erkenntnis gegenüber Medienvertretern.
26 Tage nachdem der georgische Staatsbürger Archil Tatunashvili im Polizeigewahrsam in der von Russland besetzten Region Tskhinvali / Süd-Ossetien zu Tode gekommen war, wurde sein Leichnam von den De-Fact-Behörden der von Russland besetzten georgischen Region frei gegeben und vom Internationalen Roten Kreuz nach Georgien überführt.
Russland provoziert weiter. Die russische Armee hat erneut militärische Übungen in den von Russland besetzten Gebieten in Georgien durchgeführt.