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Mehrere Vertreter der georgischen Regierung haben Kondolenzbekundungen nach Russland geschickt, in Reaktion auf das Flugzeugunglück nahe der russischen Hauptstadt, bei dem alle 71 Menschen an Bord ums Leben kamen.
Nach dem vierten Treffen des EU-Georgien-Assoziationsrats in Brüssel zeigten sich die Vertreter beider Seiten hochzufrieden mit der Entwicklung der Beziehungen zwischen Georgien und der Europäischen Union seit der letzten Zusammenkunft des Rats Ende 2016.
Auch die jüngsten Verhandlungen um ein Handelsabkommen zwischen Georgien und Russland blieben ohne konkreten Abschluss.
Georgien kann nach Ansicht der NATO-Georgien-Kommission große Erfolge bei der Umsetzung der Maßnahmen, die im gemeinsamen Jahresplan vereinbart wurden, vorweisen. Gleichzeitig bewertete die Kommission bei ihrer Tagung in Brüssel die Reformen der georgischen Regierung in den Bereichen der Demokratieförderung, Wirtschaft und Sicherheit als bedeutend.
Die USA haben den abermals wachsenden Druck Russlands auf die besetzten Gebiete in Georgien in einer offiziellen Stellungnahme verurteilt. Darin heißt es: „Die Position der USA hinsichtlich der Gebiete von Abchasien und Süd-Ossetien ist unbeirrbar: Die USA unterstützen vollends die territoriale Integrität von Georgiens international anerkannten Landesgrenzen.“
Im Rahmen eines Treffens der Konfliktparteien um die von Russland besetzte, georgische Region Abchasien haben Vertreter Georgiens ihre Forderung auf Auslieferung des in Abwesenheit verurteilten Mörders Kanji-Ogli bekräftigt.
Die georgische Nichtregierungsorganisation „Georgian Young Lawyers´ Association“ (GYLA) hat vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eine Klage gegen die russische Föderation wegen Missachtung der Menschenrechte im Fall des im Mai vergangenen Jahres ermordeten Giga Otkhozoria eingereicht.
Das U.S. State Department listet Georgien auch 2018 als Reiseziel der sichersten Kategorie „Exercise normal precautions“ für alle US-Amerikaner. Ausgenommen von dieser Empfehlung sind die beiden von Russland besetzten Regionen Abchasien und Süd-Ossetien – diese gelten als riskant für Reisende.
Ein Gefangenenaustausch zwischen Georgien und den beiden georgischen, aber von Russland besetzt gehaltenen Regionen Süd-Ossetien und Abchasien hat zu mehrtägigen, heftigen Protesten in Abchasien geführt. Wütende Demonstranten forderten den Rücktritt von De-facto Präsident Raul Khajimba.
In ihren Neujahrsansprachen riefen sowohl der georgische Staatspräsident, Giorgi Margvelashvili, als auch der georgische Premierminister, Giorgi Kvirikashvili, zur Versöhnung und zur Wiedervereinigung zwischen Georgien und den von Russland besetzten georgischen Gebieten Abchasien und Tskhinvali / Süd-Ossetien auf. Nur gemeinsam könne man als Volk stark und frei sein.