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Ein georgischer Landwirt ist an der Verwaltungslinie zwischen Georgien und der von Russland besetzten Region Süd-Ossetien / Tskhinvali von Soldaten des De-facto-Regimes verschleppt worden. Augenzeugen zufolge befand sich der Mann auf der von Georgien kontrollierten Seite der Verwaltungslinie.
Erneut ist an der Verwaltungslinie zwischen Georgien und Tskhinvali / Süd-Ossetien eine Person nach Tskhinvali verschleppt worden. Der Fall soll nach Angaben aus Tskhinvali von der De-facto-Justiz der von Russland besetzten georgischen Region verhandelt werden.
Der Generalsekretär des Europarats hat seinen neuesten Bericht zu den Entwicklungen im Konflikt um die besetzten georgischen Gebiete vorgelegt: Die Sicherheitslage entlang der Verwaltungslinie sei „ruhig und stabil“.
Vertreter der De-facto-Regime in Abchasien und Tskhinvali / Süd-Ossetien haben die in der vergangenen Woche von Premierminister Giorgi Kvirikashvili und Staatsministerin Ketevan Tsikhelashvili vorgestellte Friedensinitiative „A Step Towards a Better Future“ mit teilweise harschen Stellungnahmen abgelehnt.
Die neue Friedensinitiative „Ein Schritt in eine bessere Zukunft“ der georgischen Regierung stößt international auf breite Zustimmung und Unterstützung.
Kein Einlenken von Russland und Tskhinvali. Zwei georgische Staatsbürger sind an der Verwaltungslinie zu Tskhinvali / Süd-Ossetien verschleppt worden. Die zuständigen georgischen und internationalen Behörden arbeiten auf ihre Freilassung hin.
Erneut wurde ein georgischer Staatsbürger zum Opfer willkürlicher Verhaftungen durch Angehörige der Besatzungsbehörden - diesmal an der Verwaltungslinie zu Abchasien.
Die georgische Nichtregierungsorganisation „Georgian Young Lawyers´ Association“ (GYLA) hat vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eine Klage gegen die russische Föderation wegen Missachtung der Menschenrechte im Fall des im Mai vergangenen Jahres ermordeten Giga Otkhozoria eingereicht.
Ein Gefangenenaustausch zwischen Georgien und den beiden georgischen, aber von Russland besetzt gehaltenen Regionen Süd-Ossetien und Abchasien hat zu mehrtägigen, heftigen Protesten in Abchasien geführt. Wütende Demonstranten forderten den Rücktritt von De-facto Präsident Raul Khajimba.
Eine georgische Frau aus dem Dorf Khurvaleti soll an der sogenannten Verwaltungslinie zur von Russland besetzten georgischen Region Süd-Ossetien von Soldaten der dortigen De-facto-Regierung verschleppt worden sein. Ihr Aufenthaltsort ist derzeit unbekannt, es wird aber erwartet, dass sie gegen die Zahlung eines Lösegeldes zeitnah wieder freikommt.